„Hyddenworld“ – der Frühling kommt

Hyddenworld - Das Erwachen - Der Sommer der Schildmaid

Hyddenworld

Nur ein Symbol?
Nur ein Hügel?
Nur ein Kreis?
Eine ganz normale Stadt?

Bilderfluten – magisch überschäumende Bilderfluten ziehen an meinem geistigen Fantasyauge vorbei, wenn ich an meine wundervolle Zeit mit William Horwoods Roman Hyddenworld – Der Frühling denke. Ich habe es wieder einmal gewagt – ich lese einen Mehrteiler.

Ich habe die Tür zu einem Haus namens Hyddenworld geöffnet und weiß, dass sich vier Räume darin befinden, von denen drei noch fest versiegelt sind. Sie tragen die klangvollen Namen der Jahreszeiten. Ehrfürchtig und voller Erwartungen betrete ich den Raum namens Frühling, nehme am offenen Feuer Platz und schaue mir die prächtigen Gemälde an den Wänden an.

Sie erzählen von Legenden aus längst vergangener Zeit. Wispern mir das Lied eines Schmiedes zu, der aus Trauer um die verstorbene Geliebte eine makellose Kugel aus Metall und Glas erschuf, in der sich das Licht der Welt bündelte wie in einem Kaleidoskop. Die Bilder zeigen den gramgebeugten Mann, der sein Kunstwerk voller Wut gegen die Götter am Boden zerschmettert. Vier magische Teile bleiben von der Kugel – nur drei werden jemals wiedergefunden. Das Vierte, benannt nach der verlorenen Geliebten – Frühling – bleibt auf ewig verloren.

Ein letztes Gemälde lässt mich staunend ein Amulett erblicken, auf dem der Schmied die drei verbleibenden Edelsteine befestigte – getrieben von der Hoffnung, der Frühling möge sich am Ende der Zeit zu den anderen Jahreszeiten gesellen und die tote Geliebte erlösen.

Am Ende der Zeit…

Die Menschen haben diese Legenden schon lange vergessen. Sie haben besseres zu tun, sind mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigt und haben jeglichen Zugang zu den großen Mysterien dieser Welt verloren. Und letztlich haben sie wohl auch den Zugang zu ihrer Welt verloren…

Gut nur, dass sie nicht alleine sind, auch wenn sie dies schon lange verdrängt haben. Das kleine Volk der Hydden wohnt im wahrsten Sinne des Wortes unter ihnen. In einer Parallelwelt – so weit von allem Menschlichen entfernt und doch so nah. Nur wenige Türen gibt es zwischen diesen Welten. Und es existieren wenige Zeichen ihrer Existenz.

Es gibt Steinkreise, die keine Steinkreise sind – Symbole, die mehr als Symbole sind – Hügel, die nicht vermessen werden können und eine Stadt unter der Stadt…. Brum unter Birmingham…

 Nur ein Symbol?
Nur ein Hügel?

Nur ein Kreis?
Eine ganz normale Stadt?

Die Hydden erkennen die Zeichen der Zeit und schicken einen der Ihren, unterstützt von einer Schar der wackersten und hoffnungsvollsten Kleinen Leute in die Welt der Menschen, um zu finden, was längst verloren schien. Der Riesengeborene Jack, vom Schicksal auserwählt, rettet dem Menschenkind Katherine nicht ganz zufällig das Leben und begegnet einem Wissenschaftler, der noch an die alten Legenden glaubt und nicht an der Existenz der Hydden zweifelt!

Wird sich die Prophezeiung des Schmieds erfüllen? Gelingt es den vom Schicksal vereinten Gefährten, den Edelstein namens Frühling zu finden und werden sie die verheißene Schildmaid entdecken, die – so die Legenden – die Einzige auf Erden sein wird, die das Universum zu retten vermag.

Eine abenteuerliche Reise beginnt….

Dies ist mehr als Fantasy – dies ist eine der interessantesten Konstruktionen einer im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Geschichte. Die Hydden begeben sich in unsere Welt – auf der Spur einer alten Prophezeiung. Es mutet an, als würden die Hobbits durch das reale England streifen um den Menschen die Augen zu öffnen.

Umweltprobleme und der Verlust der großen Mysterien warten in der Menschenwelt auf die „Kleinen Leute“ – der einzige Weg die alten Legenden zum Leben zu erwecken liegt in der neu erwachten Symbiose zwischen Hydden und Menschen. Wenige Wissende stehen den vielen Ahnungslosen gegenüber und der Weg ist weit… zuerst muss die Schildmaid gefunden werden, in deren Händen das Schicksal zweier Völker und eines Universums liegt.

Sie wird am Ende des Frühlings gefunden – sie wird die Tür zum Sommer öffnen. Allein dieser Fund hat mich sprachlos gemacht. Emotional und wundervoll berauschend ist das Ende der ersten Jahreszeit. Ich freue mich auf das Erwachen des Sommers, werde helfen, die welken Blätter des Herbstes zusammenzufegen und habe ein wenig Angst vor der aufziehenden Kälte des abschließenden Winters.

Eine Geschichte – zwei Völker – vier Jahreszeiten – und hoffentlich unzählige Leser – Hyddenworld

 Nur ein Symbol?
Nur ein Hügel?

Nur ein Kreis?
Eine ganz normale Stadt?

Die Saga geht weiter:

Nur ein Klick trennt euch vom Sommer der Saga!

Nur ein Klick trennt euch vom Sommer der Saga!

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