Oda Schaefer – Eine Tür öffnet sich

Oda Schaefer – Ein Blick in die Vergangenheit

Niemals hätten wir uns träumen lassen, dass ein Artikel über den Film Poll und unsere Idee, der vergessenen deutschen Lyrikerin Oda Schaefer einen Weg aus dem Vergessen zu ebnen, so weite Kreise ziehen würden. Viele Zufälle waren treue Wegbegleiter des gesamten Projektes und oftmals konnten wir kaum glauben, welche Glücksfälle fast gleichzeitig dieses Vorhaben mit neuem Leben füllten.

Und nun stehen wir an einem Punkt, der für uns Literatwos nur als absolut unfassbar zu bezeichnen ist. Bücher von Oda Schaefer werden neu publiziert. Unser Poesie-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Piepmatz-Verlag überrascht uns täglich aufs Neue. Berührende Gedichte erreichen uns und in jedem einzelnen Werk fühlt man die intensive Beschäftigung des Verfassers mit dem Leben „unserer“ Oda.

Oda Schaefer – Gegenstände aus dem Nachlass werden lebendig

Clara Luisa Demar, die Verfasserin der Ode für Oda hier auf unserem Blog, plant eine große Retrospektive über jene große Dichterin, die sie selbst noch kennenlernen durfte. Sie fasst nicht nur ihre Gedanken über die gemeinsame Zeit mit Oda zusammen, sondern versucht auch zu zeigen, wie wichtig sich die poetische Lebensbeziehung zwischen Oda und ihrem Ehemann Horst Lange auf beide ausgewirkt hat.

Eine solche Retrospektive lebt natürlich nicht vom Wort allein und uns erreichte die Bitte, uns doch auf die Suche nach Dokumenten oder Bildern zu begeben, die das Leben von Oda Schaefer in die heutige Zeit transportieren könnten. Genau an dieser Stelle wurde der Erbe und Nachlassverwalter von Oda auf unsere Artikel aufmerksam und wir spürten schon beim ersten Telefonat, wie sehr er von unserem Projekt begeistert war.

Das geschulte Auge unseres Fotografen PATH wird alles dokumentieren

Der größte aller Zufälle jedoch ist, dass sich Gegenstände aus Odas Nachlass auch heute noch im Herzen Münchens befinden.

Durchaus kein Zufall ist es, dass Literatwo über einen erfahrenen Projekt-Fotografen verfügt, hat uns doch Peter Helbig (besser bekannt als PATH) schon durch das Flamingoprojekt, die Berichterstattung von der Corine 2010, unsere Tolstoi-Reportage und ein Interview zur Stadt der Bücher begleitet.

Glaubt an dieser Stelle und in Anbetracht der Dynamik dieser Ereignisse noch jemand an Zufall?

So führen alle Wege zusammen: Ein groß angelegtes literatwoisches Projekt; ein Poesiewettbewerb mit einem „ewig währenden“ Hauptgewinn; eine Schweizer Künstlerin auf dem Weg zu einer großen Rückschau auf Oda Schaefer; ein fotografierender Projektbegleiter und nicht zuletzt ein Erbe, der uns die Tür zu Oda Schaefers Nachlass öffnet.

Und genau diese Tür wird sich morgen Abend öffnen. Der Termin wurde gerade bestätigt und Literatwo wird mit viel Gänsehaut und Ehrfurcht den originalen Manuskripten, Gebrauchsgegenständen und Besitztümern Oda Schaefers gegenüberstehen. Ein Blick auf ihren Schreibtisch, das zarte Berühren ihrer Schreibmaschine und das Erahnen, was ihr die Gegenstände bedeutet haben mögen, wird uns beim Durchschreiten dieser Tür begleiten.

PATH wird es gelingen, den Objekten neues Leben einzuhauchen und dem Vorstellungsvermögen unserer Leser und aller lyrikbegeisterten Menschen wird es gelingen, die Worte Odas mit diesen Gegenständen zu verknüpfen und eine neue Geschichte entstehen zu lassen. Ein neues Licht geht auf und wir werden berichten. Doch zunächst gilt es, mit angehaltenem Atem zu versuchen die Stimmung zu erfassen, die morgen von uns Besitz ergreifen wird.

Oda Schaefer – Mit einem Klick zum Poesie-Projekt von Literatwo

Bis in den September hinein habt ihr die Möglichkeit, ein Gedicht für Oda zu schreiben und als Hauptgewinn einen Platz in der Lyrik-Anthologie des Piepmatz Verlages zu gewinnen. Ein Preis für die Ewigkeit.

Die Ausschreibung für dieses Projekt findet ihr hier!

Erste Verlage beginnen mit der Neuauflage von Odas Büchern und auch das literarische Erbe ihres Ehemanns Horst Lange ist untrennbar mit dieser Entwicklung verbunden. Ein Blick auf die neuen Bücher haben wir in unserem Artikel Eine Ode auf den Juli geworfen. Lest und schreibt, verfolgt unsere Artikel und lasst euch überraschen, wohin dieser Weg führen wird.

Das Ziel steht fest. Es wird eine große Überraschung werden und alle Projekte werden an einem Ort zusammengeführt. Auf diesen großen Tag freuen nicht nur wir Literatwos uns ganz besonders. Wir danken allen Wegbegleitern aufs Herzlichste – ohne euch wären wir nicht da, wo Oda heute wieder steht!

SCHREIBT

„Auch wenn Du träumst, gehen die Uhren!“

Mit einem Klick durch die offene Tür zu Oda Schaefer

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