Lagen Sie schon mal mit Arno Strobel im „SARG“?

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Arno Strobel – Der Sarg – Lebendig begraben

Lagen Sie überhaupt schon einmal in einem Sarg?

Nein? Gut – dann sind Sie hier genau richtig… Diejenigen, die unsere Eingangsfrage mit „JA“ beantwortet haben, sollten auch die Artikelüberschrift lesen: „Lagen Sie schon mal mit Arno Strobel im Sarg?“ Sie denken, das macht keinen Unterschied, weil ja Sarg schließlich gleich Sarg ist …?

Das denken Sie nur! Vergessen Sie alles, was Sie bisher gedacht haben. Steigen Sie einfach ein – erst dann wissen Sie wovon wir hier reden.

Ja – richtig gelesen… STEIGEN SIE RUHIG EIN…..! Deckel zu und… DUNKEL…

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Arno Strobel – Der Sarg – Taphephobie zum Anfassen

Liegen Sie gut? Fein…! So soll das sein. Sie stoßen nirgendwo an, und haben ausreichend Luft? Klasse. Nun gut, dass es dunkel ist, na das musste Ihnen aber doch klar sein. Also keine Überraschung. Und die Geräusche von draußen klingen ein wenig dumpf? Auch das muss so sein… ist ja schließlich eine Qualitätskiste. Absolut. Und das seidige Kissen unter ihrem Kopf fühlt sich gut an? Fein. Ist doch gar nicht so schlimm… Na sehen Sie.

Haben Sie schon mal versucht, die Augen zu öffnen?

Klebeband – sagen Sie… hm – das kann sein. Aber Sie könnten es doch mit ihren Händen ganz einfach entfernen? Oder? Gefesselt – sagen Sie… hm… das tut uns jetzt leid. Nein – nein – jetzt aber kein Grund zur Panik. Die Luft wird knapp – sagen Sie? Ach, das war doch nur eine Frage der Zeit – jetzt werden Sie hier bloß nicht unruhig! Nicht zappeln – nicht die Fingernägel ins Holz des Sargdeckels graben. Bloß nicht. Und langsam atmen – nicht so hektisch. Und wenn Sie schon zappeln müssen, dann passen Sie doch auf ihren Kopf auf. Aua… das hat bestimmt weh getan. Sorry – ehrlich jetzt…

Das ist kein normaler Sarg – sagen Sie… Richtig! Sehr richtig… wir sagten es schon!Es ist DER SARG von Arno Strobel!

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Arno Strobel – Der Sarg – Ein Thriller mit subtiler Sogwirkung

Wir wollen mal nicht übertreiben! Also schnippen wir kurz mit den Fingern und Sie erwachen aus einem schlimmen Traum. Der Sarg ist weg und Sie sitzen hier ganz entspannt. Uff – oder – da atmet man auf. War doch nicht so schlimm… Oder?

Ihre Fingernägel sind abgebrochen – sagen Sie? Und überall blaue Flecken an den Knien und den Ellenbogen – sagen Sie? Also wirklich, das müssen Sie sich jetzt aber irgendwie einbilden. Obwohl Sie ganz schön bluten, wenn wir ehrlich sein sollen. Sie haben sich das nicht eingebildet – sagen Sie… Also bitte, jetzt drehen Sie mal nicht durch hier. Wir wissen doch alle ganz genau, dass Sie hier nur in ihrer Fantasie… obwohl – nunja… das Blutnunja die blauen Flecken… und die Reste von Klebeband da, gehören die Ihnen?

Wissen Sie was uns hier gerade passiert?

Arno Strobel passiert hier – der deutsche Bestseller Thriller-Autor passiert hier… ganz ruhig. Wir versuchen es zu erklären.

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Arno Strobel – Der Sarg – Fesselnd geschrieben

Eva Rossbach ist siebenunddreißig Jahre alt, recht vermögend und alleinstehend. Sie durchlebt genau das schreckliche Szenario, das wir gerade dem geneigten Leser dieses Artikels veranschaulicht haben. Sie erwacht in völliger Dunkelheit, den Kopf auf einem Seidenkissen gebettet und umgeben von einer engen, ebenfalls mit Seide ausgekleideten Kiste. All das kann sie ertasten und schnell reift die schreckliche Erkenntnis, lebendig begraben zu sein. Ein Sarg ist ihr Gefängnis.

Eva durchlebt alle Anzeichen aufkommender Panik und bevor sie völlig den Verstand verliert, richtet sie sich auf und befindet sich in ihrem Schlafzimmer – auf ihrem Bett. Alles nur ein Traum

Wären da nicht die Blutergüsse am ganzen Körper und würden ihr nicht ganz besonders die Hände schmerzen, mit denen sie sich wohl einen Weg aus dem Gefängnis bahnen wollte. Ein Traum? Könnte sein… Wäre da nicht eine Leiche, die von der Kölner Polizei in einem Sarg aufgefunden wird – in schrecklichem Zustand. Gefesselt und mit verbundenen Augen musste sie einen langen Todeskampf geführt haben.

Glaubt man immer noch an einen Traum? Vielleicht…. Wäre die Tote nicht zufällig die Halbschwester Evas und wäre da nicht eine Zeitung mit ebenjener Eilmeldung, die Eva in ihrem Briefkasten findet – versehen mit einer handschriftlichen Nachricht an sie: „Wach endlich auf!“

Ein schwerer Fall für die Kölner Kripo und wohl der schwerste Fall für Hauptkommissar Bernd Menkhoff. Ein tödliches Katz- und Mausspiel mit dem Täter beginnt, denn mit ersten Hinweisen lockt er die Polizei selbst auf seine Spur. Doch immer zu spät… man findet nur Tote! Ist Eva der Schlüssel zur Mordserie – oder ist sie das eigentliche Ziel? Menkhoff – übernehmen sie!

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Arno Strobel – Der Sarg – Der beste Strobel ever

Der beste Arno Strobel, den es jemals gab! Soviel sei verraten. Ein subtiler Psychothriller der absoluten Extraklasse, der seinem Leser die Nackenhaare in ungeahnte Höhen treibt.

Es muss an Strobel liegen, wenn man früh morgens im Dunkeln erwacht und sich nicht traut, die Augen zu öffnen; mit den Händen nach oben greift; die Beine in alle Richtungen bewegt und glücklich seufzt, keinen Widerstand aus Holz zu fühlen.

Und dann im Moment des ersten zarten Öffnens der Augen – das unbeschreibliche Gefühl zu erleben, der LED-Anzeige des Weckers um den Hals fallen zu wollen. Man dies aber nicht wagt, sondern erst im Badezimmer bei Licht den ganzen Körper nach blauen Flecken und die Fingernägel nach offenen Stellen untersucht.

Das kann Strobel, wie kein Zweiter. Unblutig bis ins Mark treffen. Dabei konstruieren, wie der Teufel – Sog aufbauen, der nicht mehr locker lässt – und bis zum Ende des Thrillers Fährten und Finten auslegen, die allzu verlockend sind – nur um dann am Ende furios und plausibel ein Finale zu präsentieren, das es in sich hat. Dem Buch sollten Schweißtücher beigelegt werden – keine Lesezeichen.

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Arno Strobel fesselt Literatwo

Und wenn wir sagen: Der beste Strobel, den es je gab, dann in allem Respekt vor seinen bisherigen Thrillern. Wir haben sie alle – er hat uns nämlich gefesselt:

Der TraktDas WesenDas Skript und nun Der Sarg. Und wenn ihr für ein ganz besonderes Highlight Zeit habt, dann lest doch ein sehr spezielles Interview, das wir mit Arno Strobel führen durften. Eigentlich kein InterviewWir haben ihn vernommen – und der Ermittlungsbeamte, der Arno in die Mangel nehmen durfte, war niemand anderes als jener Hauptkommissar Bernd Menkhoff, den wir alle schon aus „Das Wesen“ kennen…! Hier geht es mit einem Klick zum VERHÖR!

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