Weihnachten 1944 – Ein Ring der alles veränderte…

Die Geschichte eines Rings... Weihnachten 1944

Die Geschichte eines Rings… Weihnachten 1944

Weihnachten 1944. Der Zweite Weltkrieg liegt in den letzten Zügen, will das allerdings nicht wahr haben. Unvermindert erntet der Tod auf den Schlachtfeldern der Welt die aufgegangene Saat des Grauens. Unvermindert sterben Soldaten aller Seiten in den abgelegensten Regionen, die sie vor dem Krieg nicht mal auf dem Atlas gefunden hätten. Gar nicht unvermindert, sondern auf dem absoluten Höhepunkt befindet sich die Dimension des Holocaust, der in den Konzentrationslagern der Nazis den Begriff Massenmord zu sprengen beginnt. Völkermord trifft es viel eher.

Deutschland befindet sich bereits flächendeckend unter einem Bombenteppich. Das gewählte Mittel der Alliierten, um das Dritte Reich dort zu schlagen, wo die Unterstützung für die Diktatur zu suchen ist. In der Zivilbevölkerung. Massensterben auch hier. Und wo noch nicht gestorben wird, da zittert man um die Angehörigen, um die Söhne im Krieg und vor der herannahenden Katastrophe. Man beginnt, sich vor dem Sturm zu ängstigen, den man selbst gesät hat. Dresden bleibt nur dieses Weihnachten, bevor es im Februar 1945 untergeht. Victor Klemperer hat uns alles darüber in seinen Tagebüchern erzählt. Vieles brennt. Noch viel mehr wird brennen.

Auch in meiner Heimatstadt Trier wartet man in diesen Tagen auf das Weihnachtsfest. Meine Großeltern harren in ihrer Bäckerei aus und versuchen, das Angebot an Brot durch Improvisation und Geschick aufrecht zu halten. Und sie warten auf Post von der Front. Zwei Söhne dienen dem Reich. Eingezogen und verpflichtet – beide nun knapp 20 Jahre alt. Im Osten unterwegs… seit zwei Jahren. Warten auf Neuigkeiten ist in diesen Tagen ein Graus. Zeitungen veröffentlichen Todeslisten der Armeen und die Nachrichten sprechen von der großen Flucht aus Ostpreußen… Weihnachten 1944…

Die Tagebücher des Victor Klemperer - Dresden - Das letzte Weihnachtsfest

Die Tagebücher des Victor Klemperer – Dresden – Das letzte Weihnachtsfest

Nachrichten und Briefe von Karl-Heinz und Franz-Josef bleiben aus. Brüder und Angehörige der Wehrmacht, Mosaiksteine des Vernichtunsgkrieges im Osten. Mannschaftsdientsgrade beide und in eisiger Kälte winzige Teile einer untergehenden Armee. Tausende Kilometer von der Heimat Trier entfernt. Da erreicht ganz kurz vor Weihnachten ein Telegramm meine Großeltern. Der Inhalt niederschmetternd: Franz-Josef, der ältere der beiden Brüder, sei am 2. August 1944 in der Gegend von Yassi gefallen und ein Paket mit seinem persönlichen Nachlass folge per Feldpost nach Trier.

Ein Sohn tot. Die Nachricht lastet schwer auf der Familie und voller Furcht wartet man auf weitere Post. Den Briefträger nur zu sehen… ein Grauen. Die Tage zu überstehen – für Vater und Mutter eine Seelenfolter. Und nun kommt Weihnachten. Das Fest der Liebe und ein Fest für die Familie. Und mit diesem Fest kommt das Paket von der Front. Unscheinbar und klein. Nicht viel bleibt von einem Soldaten in diesen Tagen. Es wird geöffnet – man findet unter Tränen Bilder von sich selbst, eine verkohlte Brieftasche, das unkenntliche Soldbuch, eine halbe Erkennungsmarke und einen Ring. Einen Siegelring der zum Zusammenbruch der Eltern führt.

Diesen Ring gab es nur ein einziges Mal in der Familie. Nur ein Sohn trug ihn. Und es war der Jüngere. Das Paket war nicht das erwartete. Der Siegelring von Karl-Heinz war schneller als das Telegramm, das auch seinen Tod am 19. Oktober 1944 in Ostpreußen verkündete. Mit diesem Inhalt konnte man nicht rechnen. Auf einen Schlag war alles verloren. Beide Jungs gefallen… nur noch ein Sohn übrig. Und der war zu jung für den Krieg – mein Vater. Bruderlos nun. Weihnachten 1944. Kein Fest mehr und die Weihnachtspost hatte für die Überlebenden der Familie bis zu ihrem Tod etwas Bedrohliches – die Traumatisierung jener Tage wurde zum unheilbaren Teil ihres Wesens.

Das Weihnachtsfest der Belagerung ist nie verkraftet - Lenas Tagebuch

Das Weihnachtsfest der Belagerung ist nie verkraftet – Lenas Tagebuch

Weihnachten 2013 – knapp 70 Jahr später ist durch ein sichtbares Band mit jenen Tagen verbunden. Ich kenne kaum Bilder der Brüder meines Vaters. Ich habe lange recherchiert, wie sie lebten und fielen. Was sie taten und an welchen Operationen sie beteiligt waren im Krieg. Wenig ist zu erfahren. Zu unbedeutend war ihr Beitrag als Miniatur im riesigen Räderwerk der Geschichte. Und doch verbindet uns ein sichtbares Symbol. Jener Ring von einst liegt heute neben mir.

Ausgerechnet neben mir, möchte ich rufen. Denn seit Jahren schreibe ich nun schon mit Bianca „Gegen das Vergessen, gemeinsam versuchen wir den Opfern des NS-Regimes ein Gesicht zu geben und ihre Geschichten und die Bücher darüber unvergessen zu machen. Gemeinsam ziehen wir durch die Lande und tragen diese Botschaft vor uns her und auf der Basis unserer Bücherliebe verbindet uns dies ebenfalls mit einem unzerreißbaren Band.

Und genau dieser Ring lässt mich nicht los. Er war an der Hand meines Onkels, als er in Ostpreußen fiel. Das Landgut Klein Trakehnen wurde in diesen Oktobertagen des Jahres 1944 evakuiert und ein langer Flüchtlingsstrom zog sich, auf der Flucht vor der Roten Armee, in Richtung Westen. Dieser Ring war sein Wegbegleiter und manchmal wünschte ich, er könnte erzählen. Einfach nur reden und mitteilen, was er sah, was er mit anschauen musste, wie sehr die Hand vor Kälte zitterte, die ihn trug. Wie sehr sie vor Angst zitterte und wie oft sie sich zum Kampf erhob – und gegen wen…

Evakuiert heißt nicht gerettet - Ich war ein Glückskind von Marion Charles

Evakuiert heißt nicht gerettet – Ich war ein Glückskind von Marion Charles

Er schweigt. Und manchmal denke ich, dass es gut ist, dass er seine Geheimnisse behält. Er hat es nicht geschafft, bei meinem Onkel zu bleiben. Selbst im größten Chaos muss es jemanden gegeben haben, der ihn von der sterbenden Hand entfernte und mit wenigem anderen Hab und Gut in einen versiegelten Umschlag steckte und ihn mit dem Flüchtlingstreck nach Hause schickte. Wenige haben diesen Marsch überlebt. Der Ring hat es geschafft. Weihnachten 1944 erreichte er Trier. Und Jahre später erreichte er mich. Ein Erbe mit Symbolkraft.

Seit ich „Gegen das Vergessen“ schreibe, begleitet er mich. Ich stelle mir oft die Frage, ob die kleine Lena Muchina vor diesem Ring zittern musste, da er vielleicht an der Belagerung Leningrads beteiligt war. Lenas Tagebuch wurde lesend für mich erneut zu einer Suche nach den Soldaten auf der anderen Seite… von ihr aus betrachtet. Der Ring schwieg dazu sein schweigendes Lied.

Ich war ein Glückskind von Marion Charles warf für mich auf jeder Seite die Frage auf, ob sie auch vor Menschen, wie jenen in meiner Familie geflohen ist und nach England evakuiert wurde. Sie wirft die Frage auf, ab wann Juden in der Bäckerei meiner Großeltern nicht mehr bedient wurden, werden durften… oder wie auch immer man das nennt. Sie wirft die Frage auf, ob sie etwas unternommen haben… Aber sie wirft nicht die Frage auf, ob man etwas gewusst hat. Das setze ich voraus. Diese Sichtweise kann mir niemand nehmen. Jeder wusste, und jeder hat funktioniert. Jeder in seiner eigenen Dimension in einem Land, das öffentlich dem jüdischen Leben ein Ende bereitete.

Das Ecjholot von Walter Kempowski empfängt noch heute Signale von einst

Das Echolot von Walter Kempowski empfängt noch heute Signale von einst

Der Ring schweigt beharrlich. Er erzählt nichts. Auch im Echolot“ von Walter Kempowski wurde ich lesend nicht fündig… er sammelte wenig über die letzten Kriegsmonate und die Tagebuchaufzeichnungen von Soldaten im Russlandfeldzug zeigten mir, wie sie gefühlt haben, aber sie zeigten mir keine Spur zu jenem Ring. Ich las und schrieb. Und wenn ich nicht las oder schrieb, dann sprach ich mit Bianca über diese Gefühle und auch über ihre Erlebenswelt zu dieser Zeit, die unfassbar tiefe Sichtweise ihrer Oma und auch über die Opfer in Dresden.

Ich fühle mich auf einer Mission, die mich vor wenigen Tagen an der Seite der politischen Malerin Peggy Steike in zwei 9. Klassen einer Hauptschule trieb. Über den Holocaust reden. Verhindern, dass sich ähnlicher Terror auch in kleinem Maßstab wiederholt, das Vergessen zu verhindern und dies ohne Schuldgefühl oder Angst vor erhobenem Zeigefinger – dieser Mission stelle ich mich leidenschaftlich – und gottlob nicht allein. Und auch an diesem Tag war der Ring bei mir. Ganz heimlich. Er schwieg.

Ich möchte niemanden verurteilen, ich möchte niemanden von seiner Schuld freisprechen, ich neige nicht zu wilden Spekulationen, aber nach Jahren des Schreibens „Gegen das Vergessen“ der Opfer des Holocaust und angesichts der Vielzahl der Artikel über wichtige Bücher zu diesem Thema erlaube ich mir, den Menschen zu Gedenken, die in einem besonderen Moment ihres Lebens nur Söhne waren, die ein verlorenes Leben erneut und endgültig verloren. Menschen, die auf eine unfassbare Art und Weise ebenfalls zu Opfern wurden und doch dafür mitverantwortlich waren, dass wieder andere Menschen bis heute Opfer sind.

Bücher - Ein vielseitiger Weg des Erinnerns

Bücher – Ein vielseitiger Weg des Erinnerns

Ich wünsche mir oft, dieser Ring wäre an der Hand meines Onkels nach Hause gekommen. Beide Brüder wären heute fast 90 Jahre alt. Ich hätte gerne mit ihnen gesprochen. Ich hätte sie gerne kennengelernt. Der Träger des Rings, Karl-Heinz, hat kein Grab gefunden – nur ein Eintrag in einem Gedenkbuch an die Toten der Kriege legt Zeugnis über sein Leben ab. Sein Bruder Franz-Josef liegt in Rumänien – in fremder Erde. Vielleicht besuche ich sein Grab und bringe ihm den Ring seines Bruders. Ich sollte das tun, denke ich…

Und nun schließe ich meine Hand um jenen Ring und erlaube mir, um beide zu weinen… sorry…

Literatwo und Peggy Steike - Eine Allianz des Erinnerns

Raily und Peggy Steike – Eine Allianz des Erinnerns

Das Echo der Geschichte. Das Echolot (Walter Kempowski)

Das Echolot von Walter Kempowski sendet Signale

Das Echolot von Walter Kempowski sendet Signale

„Wenn die Welt noch Augen hat, zu sehen, wird sie, um es in einem Wort zu sagen, in ‚Echolot‘ eine der größten Leistungen der Literatur unseres Jahrhunderts erblicken.“ (Frank Schirrmacher)

Ein Echolot sendet konstante Schallwellen aus, um am entstehenden Echo Wassertiefen zu bestimmen. Gemessen wird hierbei die Zeit, die zwischen der Aussendung des Impulses und der Ankunft der vom Gewässerboden reflektierten Schallwellen verstreicht. Walter Kempowski gab seinem epochalen Projekt eines kollektiven Tagebuches bezeichnenderweise den gleichen Namen. Die Jahre 1941 bis 1945 wollte er für die künftigen Generationen in einer gigantischen Kollektion von Tagebucheinträgen, Briefen und offiziellen Dokumenten von Zeitzeugen aller Länder und sozialen Schichten zum Klingen bringen.

Kempowski wollte ein Echo erzeugen, auch wenn die Zeit zwischen ausgehendem Signal und reflektierter Welle immer länger zu werden scheint. Auch wenn der Impuls immer undeutlicher zu uns zurückgeworfen wird. Kempowski ist mit seiner Kollektion ein einzigartiges Meisterwerk gelungen. Tageweise lesen wir uns durch das dunkelste Kapitel der Weltgeschichte und erleben unkommentiert die Tagebuchaufzeichnungen von Künstlern, Soldaten beider Seiten, sich sorgenden Müttern, verzweifelten Vätern, abgestumpften Politikern und verzweifelten Insassen von Konzentrationslagern.

Das Echolot von Walter Kempowski erzeugt ein zeitloses Echo

Das Echolot von Walter Kempowski erzeugt ein zeitloses Echo

Kempowskis Mosaik erstreckt sich über die entscheidenden Jahre des Zweiten Weltkrieges und ist allein schon in seiner Dimension eines der reichhaltigsten Archive der damaligen Zeit.

Das Echolot. Januar und Februar 1943. 4 Bände
Das Echolot. Fuga furiosa. Winter 1945. 4 Bände
Das Echolot. Barbarossa ’41.
Das Echolot. Abgesang ’45.

WIR dürfen uns ein Bild machen. Kempowski selbst enthält sich jeglicher subjektiven Wertung – er beschränkt sich auf die Auswahl der Textstellen und erzeugt dadurch mehrere Handlungslinien innerhalb seiner Kollektion. Das hierdurch gezeichnete Bild zeigt uns erstmals, wie der deutsche Soldat vor Leningrad dachte und was die belagerte russische Hausfrau am gleichen Tag zitternd vor Kälte und Hunger auf der Gegenseite notierte. Ursache und Wirkung vereinen sich zu einem Mosaik des Grauens und lassen uns umso spürbarer den Schrecken des Krieges empfinden.

Diese Signale reichen durch die Zeit und Kempowski ist mehr als nur ein kollektives Tagebuch gelungen. Er hat ein Echolot geschaffen, das die Jahrhunderte überdauern wird und in seiner Einzigartigkeit Täter und Opfer gleichermaßen zu Wort kommen lässt. Wir müssen nur lauschen – wir müssen uns nur ein wenig zurücklehnen und warten – die Signale von einst erreichen uns und wir stehen in der Verantwortung, sie nicht ungehört verhallen zu lassen.

Das Lesen dieser Tagebucheinträge macht nachdenklich und die Wirkung bleibt nicht aus. Das darf sich nicht wiederholen – dieser Satz steht über allem. Und dieses Echo habe ich für mich persönlich aufgenommen und einzelne Textstellen gesammelt, weiter recherchiert und meine Gedanken und Bilder in ein kleines ledergebundenes Notizbuch eingetragen.

Die Lehren von einst und Hoffnungen von heute

Die Lehren von einst und Hoffnungen von heute

Die Lehren aus der Vergangenheit haben Bestand und der Vergleich mit unserem Leben sorgt dafür, dass sich bestimmte Botschaften und Rufe für immer verfestigen.

Ich wollte mir diese Unterschiede bewusst machen. Ich wollte bewusste Vergleiche ziehen, um mir selbst zu verdeutlichen, dass wir täglich ein Signal mehr verstanden haben, ohne zu vergessen, wer für die Reflektion verantwortlich war.

Ein Beispiel mag das verdeutlichen. Diese Tagebucheinträge befinden sich im kleinen braunen Notizbuch:

Das Tagebuch der Tanya Sawitschewa

Das Tagebuch der Tanya Sawitschewa

Tanya Sawitschewa war 11 Jahre alt, als sie begann im von der deutschen Wehrmacht belagerten Leningrad Tagebuch zu führen. 11 Jahre alt. Neun Seiten hat sie geschrieben – neun Seiten, die uns nichts anderes vermitteln als unsägliches Mitleid mit diesem Kind.

Shenja starb am 28.12. um 12 Uhr vormittags 1941.
Großmutter starb am 25. Januar, 3 Uhr nachmittags 1942.
Leka starb am 17.3. um 5 Uhr vormittags 1942.
Onkel Wasja starb am 13.4. um 2 Uhr nach Mitternacht 1942.
Onkel Ljosha am 10.5. um 4 Uhr nachmittags 1942.
Mama am 13.5. um 7.30 vormittags 1942.
Alle sind gestorben.
Nur Tanya ist übrig geblieben.

Tanya starb am 1.7.1944 in Krasni Bor an Erschöpfung. Ihr Tagebuch ist ein in Stein gemeißeltes Mahnmal und ein ewig schallender Ruf in unsere Zeit, Kindern ein anderes Leben zu ermöglichen.

Tanya nicht vergessen und bewusst anders leben

Tanya nicht vergessen und bewusst anders leben – Lena

In dem kleinen Buch für meine Tochter Lena ist eine ihrer eigenen Tagebuchseiten aus dem Jahr 2008 eingeklebt.  Einerseits, um niemals zu vergessen was jener kleinen Tanya damals passierte und andererseits um uns stets vor Augen zu halten, was das Leben heute bedeutet. Heute – keine 70 Jahre danach. Ich möchte lernen und nicht vergessen. Und dieses Wissen möchte ich weitergeben.

Jugendbücher von heute tragen diesen Ruf ebenfalls in die Welt. Romane mit realem Hintergrund wie Moya Simons „Ein Flüstern in der Nacht“ oder Jürgen Seidels „Blumen für den Führer“ oder auch andere Bücher, die uns in aller Tiefe erreicht haben. Lienekes Hefte oder der Überlebensbericht von Eva Mozes Kor. Über all diese Bücher schreiben wir beharrlich. Die Wurzel allen Schreibens reicht bei mir zurück bis zu jenem großen deutschen Autor Walter Kempowski, dessen Echo noch heute zu hören ist. Deutlich und klar. Man muss nur hören wollen.

Das sind wir unseren Kindern schuldig! Gegen das Vergessen – Eine Sammlung.

Bücher im Dialog - Echolot und Lenas Tagebuch... hier zum Artikel

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