Hyddenworld – Das Erwachen – Die Saga geht weiter

Hyddenworld - Das Erwachen - Der Sommer der Schildmaid

Hyddenworld – Das Erwachen – Der Sommer der Schildmaid

Mein Name ist Judith. Ich bin kein normales Mädchen… Ich bin ganz und gar nicht normal. Mich unterscheidet so viel von meinen Eltern und all den Kindern von denen ich bisher gehört habe. Dabei werde ich geliebt wie keine Zweite – alle haben so unendlich lange auf mich gewartet – ich sollte eigentlich froh sein… Aber es tut so weh.

Seit meiner Geburt spüre ich diese Schmerzen – seit dem ersten hellen Tageslicht, das ich erblicken durfte überrollen mich die rasenden Fluten meines Schicksals und mein erster eigener Gedanke machte mir klar, dass ich nicht nur anders bin. Ich bin Teil einer Prophezeiung – ich bin auserwählt – ich bin kein normales Mädchen – ich bin die Schildmaid. Das Kind der alten Legenden, nur geboren um zu finden, was verloren schien.

Aber es tut so unendlich weh. Nur ein Jahr bleibt mir. Ein einziges Jahr, in dem ich erwachsen werden muss – ein Jahr, in dem ich verstehen lernen soll – ein Jahr in der Zeitrechnung von Menschen und Hydden und doch werde ich meine Aufgabe erfüllen. Ich bin die Schildmaid – Tochter beider Völker – Wesen aus einer Zwischenwelt – Hoffnung der gesamten Erde. Der Sommer ist meine Zeit des Erwachens. Und ich bin nicht allein.

Hyddenworld - Das Erwachen - Schmerzhaftes Erwachen

Hyddenworld – Das Erwachen – Schmerzhaftes Erwachen

Aber es tut so wahnsinnig weh… Und alles begann vor langer Zeit. Alles begann in jenem Frühling mit der Suche nach den magischen Steinen, die das Gleichgewicht der Erde garantierten. Alles begann mit der Prophezeiung, dass nur eine Schildmaid in der Lage sei, sie zusammenzuführen – alles begann mit der rastlosen Odyssee der Hydden, die den Untergang der Erde heraufziehen sahen. Alles begann damit, dass meine Eltern ihren Weg zueinander fanden. Alle Hoffnungen wurden in sie gesetzt. Aus gutem Grund.

Mein Vater ist auch nicht normal – er gehört zum Volk der kleinen Leute. Er ist ein Hydden – nur eben größer… ein Riesengeborener, so sagt man.Viel mehr weiß man nicht über ihn. Nur die Hydden, jene kleinen Leute, die im Verborgenen unter den Menschen leben, schienen seit langer Zeit auf einen wie ihn zu warten. Ein Bindeglied zu den Menschen soll er sein… Den Weg zu den Hydden kann er finden… so sagt man.

Meine Mutter lernte ihn nur zufällig kennen. Sie ist kein Bindeglied – sie ist ein ganz normaler Mensch und doch vermutete man in ihr geheime Fähigkeiten. Man hielt sie für die verheißene Schildmaid, die an der Seite eines Riesengeborenen die verlorenen Steine zusammenfügen sollte. Der Frühling brachte die Wahrheit ans Licht – MICH. Das gemeinsame Kind der Suchenden – ICH bin die Schildmaid… ich bin die letzte Hoffnung der Erde….

Und es tut so weh. Der Sommer ist die Zeit meines Erwachens – ich bin noch nicht bei Kräften und ich brauche die Hilfe der Hydden und der Menschen. Ich brauche Hilfe bei der Suche nach den Steinen – ich selbst bin noch nicht so weit – ich bin noch bereit. Der Stein des Frühlings ist gefunden… Aber die Suche nach den fehlenden drei Jahreszeiten geht weiter.

Und so begibt sich mein Vater mit den mutigsten und gelehrtesten Hydden in die weite Welt. Sie verlassen das geliebte Englalond und reisen ins Zentrum der Hyddenmacht. Dort wo sie sich in den Wirren eines großen Krieges verstecken konnten. Unterirdisch – geschützt vor den Bomben der Menschen. In den tiefen Stollen unter dem Ruhrgebiet, so erzählt man, soll der alte Kaiser der Hydden durch den Stein des Sommers Unsterblichkeit erlangt haben.

Aber nicht ein Einzelner darf von der Kraft der verlorenen Steine profitieren. Die Erde braucht Hilfe. Ich wachse rasend schnell, während mein Vater mit seinen Getreuen auf die Suche geht. Ich wachse an meiner Aufgabe – ich bereite mich vor – ich reife heran – rasend schnell. Der Sommer jedoch lässt mich vorerst nur erwachen. Im Herbst vielleicht… wenn ich die Steine habe… vielleicht… dann erfülle ich die Prophezeiung.

Und dabei habe ich solche Schmerzen. Nicht diejenigen des zu schnellen Wachsens und Verstehens. Es wächst der Schmerz der Erkenntnis. Wie kann ich, die nur ein einziges Jahr in der Zeitrechnung der Erde hat – ausgerechnet ich – wie kann ich mich verlieben? Wie kann das nur geschehen und warum tut das so verdammt weh?

Ich – die letzte Hoffnung der Welt – bin hoffnungslos verliebt in den treuesten Gefährten meines Vaters! Ja – ich liebe den bedeutendsten aller Hydden: Bedwyn Stort. Den Mann, der die Steine finden kann und damit die Welt zu retten vermag.

Uns jedoch rettet nichts. Deshalb schweige ich über meine Gefühle – sie sind mein Geheimnis….

„Ihre Sehnsucht war die der ganzen Welt, und ihr Schweigen hunderttausend Liebesworte, die nie laut ausgesprochen werden durften.“

Hyddenworld – Das Erwachen – Die Suche nach den magischen Steinen wird zum großen Epos des Schicksals. Der zweite Teil der Saga hält, was der Frühling versprochen hat. Nahtlos im Übergang, tief in der Anlage der Protagonisten und magisch in der Wortzeichnung.

Ich folge der Schildmaid… und hoffe auf den Herbst. Sehr sogar. So muss Fantasy sein, um Leser von 14 bis 99 Jahre zu begeistern!

Die Schildmaid ritt voran…

Ein besonderer Charakter in einem großen Genre - Die Schildmaid in der Fantasy

Ein besonderer Charakter in einem großen Genre – Die Schildmaid in der Fantasy

Im Genre Fantasy begegnen wir immer wieder ganz besonderen Charakteren, die uns mit ihren besonderen Fähigkeiten in ihren Bann ziehen. Magier, Zwerge, Krieger, Heiler, Waldläufer und viele mehr beeinflussen den Verlauf der jeweiligen Geschichte und prägen das Leben der „normalen“ Menschen in ihrem Umfeld. Versierte Fantasy-Autoren bedienen sich mehr als dankbar aus dieser Besetzungsliste und stehen damit in der Tradition der großen Autoren aus diesem magischen Genre.

Den Maßstab setzte mit Sicherheit J.R.R.Tolkien, der in seiner imaginären Welt Mittelerde alles neu erschuf, was er für dieses monumentale Werk zwingend benötigte. Ganze Völker, Landschaften, Wesen und Unwesen entschlüpften seiner epochalen Fantasie und finden sich in Abwandlungen auch in den Neuerscheinungen der fantastischen Literatur immer wieder.

Doch auch J.R.R. Tolkien griff beim „Casting“ für sein Werk auf die Besetzungsliste der Myhologie zurück und viele seiner legendären Charaktere basierten auf den Sagengestalten der Vergangenheit.

Einer dieser Figuren setzte er mit EOWYN im „Herrn der Ringe“ ein emotionales Denkmal und seitdem freue ich mich immer wieder ganz besonders, in modernen Romanen jene Gestalt zu entdecken, die vielleicht im Lauf der Zeit nicht die Beachtung fand, die sie eigentlich verdient hätte.

Mythologisch verbunden - Schildmaid und Walküre

Mythologisch verbunden – Schildmaid und Walküre

Gemeint ist die „Schildmaid“… jene starke Frauengestalt, die sich bewusst für ein Leben in Harnisch und Helm entschieden hat, ihre persönlichen Belange dem Schicksal eines Volkes unterordnet und mit allem Mut dieser Welt sogar den größten Widersachern selbstlos trotzt. Häufig ist ihr Leben mit einem Fluch belegt, der ihr keinen Ausweg lässt, als diesen Weg als Kriegerin und Hüterin eines Volkes zu beschreiten.

Dabei entstammt die Schildmaid der skandinavischen Mythologie und steht für eine Jungfrau, die sich einem Leben als Kriegerin verschrieben hat. Sie war das Vorbild für die Walküren der nordischen Mythologie, jene weiblichen Geisterwesenin Odins Gefolge, die aus den auf dem Schlachtfeld Verstorbenen die „ehrenvoll Gefallenen“ auswählen, um sie nach Walhall zu führen. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Bild der Walküren und es entstanden menschliche Wesen, die sich trotz ihres Schicksals sogar verlieben können. Zumeist in Krieger – zumeist unglücklich. Ihre Rolle ist jedoch unverändert geblieben: Sie lenken das Schicksal der Helden einer Geschichte von der Wiege bis zur Bahre, ohne dabei an ihr eigenes Glück zu denken.

Die Figur der Schildmaid in der modernen Fantasy – Starke Frauen mit Schwert und Bogen… Ich bin ihnen oft begegnet und stelle gerne meine persönlichen Favoritinnen vor:

Der Herr der Ringe - EOWYN - Théodens Nichte und Schilmaid Rohans

Der Herr der Ringe – EOWYN – Théodens Nichte und Schilmaid Rohans

EOWYN – Wohl die berühmteste aller literarischen Schildmaiden. J.R.R. Tolkiens Feder haben wir diese starke Frauenfigur zu verdanken. Als Nichte König Théodens von Rohan erfüllt sich ihr Schicksal als Schildmaid. Die Verantwortung für ihr Volk und die Liebe zum König führen sie in die Schlacht auf den Pelennor-Feldern. Als Mann verkleidet stellt sie sich den unheimlichen Nazgul und rettet mehr als nur das Leben des alten Königs.

Für ihr eigenes Glück bleibt kaum Raum. Ihre unendliche Liebe zum Waldläufer Aragorn bleibt unerwidert und ihrer Bestimmung folgend, verändert ihr Einsatz die Geschicke eines ganzen Landes.

Aragorn: „Ihr seid geschickt mit dem Schwert!“
Eowyn: „Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz.“
Aragorn: „Was fürchtet Ihr dann, Herrin?“
Eowyn: „Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden; und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderrruflich dahin sind.“
Aragorn: „Ihr seid eine Tochter von Königen, eine Schildmaid Rohans. Ich glaube nicht, dass dies Euer Schicksal sein wird.“ (aus „Die zwei Türme“)

Eowyn bleibt am Ende des Herrn der Ringe als Siegerin auf dem Schlachtfeld zurück. Ein befreites Land und ein glückliches Volk sind der Preis für ihr eigenes Schicksal. Die große Liebe hat sich für sie nicht erfüllt. Eine Schildmaid, wie sie im Buche steht!

Die Schildmaid von Hyddenworld - Eine Prophezeiung erfüllt sich

Die Schildmaid von Hyddenworld – Eine Prophezeiung erfüllt sich

Birmingham im Hier und Heute – Die Menschen haben die alten Legenden lange vergessen.  Sie ahnen nichts von der Prophezeiung eines alten Schmieds, sie wissen nichts von der Existenz des kleinen Volkes unmittelbar in ihrer Nähe und sie verdrängen jeden Gedanken an mögliche Gefahren.

Wird es den „kleinen Leuten“ und ihren menschlichen Gefährten gelingen, die verheißene Schildmaid zu finden? Nur in ihren Händen liegt das Schicksal zweier Völker und des gesamten Universums – so die Prophezeiung.

Wer wissen möchte, welche Last eine Schildmaid zu tragen hat – wer sich dafür interessiert, über welche Eigenschaften sie verfügen sollte und wem eine besondere Geschichte ans Herz gelegt werden darf, der sollte zu Hyddenworld greifen… Dem Rätsel der Schildmaid kommt man erst am Ende des ersten Teils auf die Spur…

Sie wird auf den letzten Seiten des „Frühlings“ gefunden – sie wird die Tür zum Sommer öffnen. Allein dieser Fund hat mich sprachlos gemacht. Emotional und wundervoll berauschend ist das Ende der ersten Jahreszeit. Ich werde die Schildmaid durch alle Jahreszeiten begleiten und kann es kaum erwarten, bis der „Sommer“ erscheint!

Svenya - Die Hüterin Midgards - Eine moderne Schildmaid

Svenya – Die Hüterin Midgards – Eine moderne Schildmaid

Mit SVENYA, der „Hüterin Midgards schlägt schließlich Ivo Pala in der epischen Elbenthal-Saga“ die Brücke in unsere Zeit. Ein junges Mädchen, obdachlos und abseits jeglicher Perspektiven, wird plötzlich damit konfrontiert, eine unsterbliche Elbenprinzessin zu sein. Und nicht nur das… ihre Aufgabe geht weit über das Begreifbare hinaus…

Plötzlich und unerwartet steht Svenya an der Schwelle des eigenen Schicksals. Nur sie wird in der Lage sein, die Menschheit gegen die dunklen Kräfte der Vergangenheit zu verteidigen und ihr eigenes Volk der Elben vor der endgültigen Vernichtung zu bewahren. Opferbereitschaft, Mut und der Verzicht auf jede Frage nach ihrer eigenen Vergangenheit sind hierbei nur einige der Rahmenbedingungen ihres Handelns.

Eine moderne Schildmaid von Format, die Ivo Pala im malerischen Dresden in den Kampf schickt. In enger Anlehnung an die nordischen Walküren ist auch ihr Leben mit einer Fügung des Schicksals zu vergleichen – ihr Dasein von Verzicht und Treue gekennzeichnet und schließlich stellt sich für sie auch die Frage, ob dies alles ein Leben ohne Liebe wert sein kann. Tradition trifft Moderne – Ivo Pala vom Feinsten!

„Ich sah drei Neunerreihen Maiden,
doch eine ritt voran…
Der Bauer kauert wie das Lamm vorm Adler,
wenn Odins Schildmaid ziehet in die Schlacht“

Eine Adaption der besonderen Art - Avatar - Auch eine Schildmaid

Eine Adaption der besonderen Art – Avatar – Auch eine Schildmaid

Nicht nur in der Fantasy-Literatur begegnen wir unseren mutigen Schildmaiden. Filmadaptionen, wie zum Beispiel Avatar von James Cameron stellen auch in reinsten Fantasie-Szenarien starke Frauengestalten in den Mittelpunkt, die durchaus auf die Ebene der traditionellen Schildmaid gehoben werden können.

Neytiri möchten wir gerne in diese Phalanx aufnehmen, da sie wirklich in allen Eigenschaften und Wesensmerkmalen in die illustre Reihe der modernen Schildmaiden gehört. Mit einem Unterschied… sie darf lieben und ihre Liebe wird erwidert. Das Bild scheint sich erneut zu wandeln.

Eine Adaption der besonderen Art - Avatar - Auch eine Schildmaid

Die Schildmaid bei Literatwo… ein großes Thema

Ich liebe die Gestalt der Schildmaid. Sie verleiht den fantastischen Romanen sehr oft eine besonders romatisch-tragische Nuance und im Wissen um die Unerfüllbarkeit eines Lebens mit tiefer eigener Emotionalität steht die Schildmaid häufig nur als Beobachterin des Glücks der Anderen am Rande der Geschichte.

Ich schwöre lesend einer Schildmaid gerne meine Treue und folge ihr auf ihren Wegen… ich fühle mit ihr, begleite sie in den Kampf und sorge mich um ihr Leben und ihre Gefühle. Ja – ich gestehe: Kein anderer Charakter fesselt mein Herz so sehr.

Ist Euch in Eurem Leseleben bisher auch schon eine solche Maid begegnet? Wir würden uns über sachdienliche Hinweise sehr freuen.. Immer auf der Suche – Literatwo 😉

„Hyddenworld“ – der Frühling kommt

Hyddenworld - Das Erwachen - Der Sommer der Schildmaid

Hyddenworld

Nur ein Symbol?
Nur ein Hügel?
Nur ein Kreis?
Eine ganz normale Stadt?

Bilderfluten – magisch überschäumende Bilderfluten ziehen an meinem geistigen Fantasyauge vorbei, wenn ich an meine wundervolle Zeit mit William Horwoods Roman Hyddenworld – Der Frühling denke. Ich habe es wieder einmal gewagt – ich lese einen Mehrteiler.

Ich habe die Tür zu einem Haus namens Hyddenworld geöffnet und weiß, dass sich vier Räume darin befinden, von denen drei noch fest versiegelt sind. Sie tragen die klangvollen Namen der Jahreszeiten. Ehrfürchtig und voller Erwartungen betrete ich den Raum namens Frühling, nehme am offenen Feuer Platz und schaue mir die prächtigen Gemälde an den Wänden an.

Sie erzählen von Legenden aus längst vergangener Zeit. Wispern mir das Lied eines Schmiedes zu, der aus Trauer um die verstorbene Geliebte eine makellose Kugel aus Metall und Glas erschuf, in der sich das Licht der Welt bündelte wie in einem Kaleidoskop. Die Bilder zeigen den gramgebeugten Mann, der sein Kunstwerk voller Wut gegen die Götter am Boden zerschmettert. Vier magische Teile bleiben von der Kugel – nur drei werden jemals wiedergefunden. Das Vierte, benannt nach der verlorenen Geliebten – Frühling – bleibt auf ewig verloren.

Ein letztes Gemälde lässt mich staunend ein Amulett erblicken, auf dem der Schmied die drei verbleibenden Edelsteine befestigte – getrieben von der Hoffnung, der Frühling möge sich am Ende der Zeit zu den anderen Jahreszeiten gesellen und die tote Geliebte erlösen.

Am Ende der Zeit…

Die Menschen haben diese Legenden schon lange vergessen. Sie haben besseres zu tun, sind mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigt und haben jeglichen Zugang zu den großen Mysterien dieser Welt verloren. Und letztlich haben sie wohl auch den Zugang zu ihrer Welt verloren…

Gut nur, dass sie nicht alleine sind, auch wenn sie dies schon lange verdrängt haben. Das kleine Volk der Hydden wohnt im wahrsten Sinne des Wortes unter ihnen. In einer Parallelwelt – so weit von allem Menschlichen entfernt und doch so nah. Nur wenige Türen gibt es zwischen diesen Welten. Und es existieren wenige Zeichen ihrer Existenz.

Es gibt Steinkreise, die keine Steinkreise sind – Symbole, die mehr als Symbole sind – Hügel, die nicht vermessen werden können und eine Stadt unter der Stadt…. Brum unter Birmingham…

 Nur ein Symbol?
Nur ein Hügel?

Nur ein Kreis?
Eine ganz normale Stadt?

Die Hydden erkennen die Zeichen der Zeit und schicken einen der Ihren, unterstützt von einer Schar der wackersten und hoffnungsvollsten Kleinen Leute in die Welt der Menschen, um zu finden, was längst verloren schien. Der Riesengeborene Jack, vom Schicksal auserwählt, rettet dem Menschenkind Katherine nicht ganz zufällig das Leben und begegnet einem Wissenschaftler, der noch an die alten Legenden glaubt und nicht an der Existenz der Hydden zweifelt!

Wird sich die Prophezeiung des Schmieds erfüllen? Gelingt es den vom Schicksal vereinten Gefährten, den Edelstein namens Frühling zu finden und werden sie die verheißene Schildmaid entdecken, die – so die Legenden – die Einzige auf Erden sein wird, die das Universum zu retten vermag.

Eine abenteuerliche Reise beginnt….

Dies ist mehr als Fantasy – dies ist eine der interessantesten Konstruktionen einer im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Geschichte. Die Hydden begeben sich in unsere Welt – auf der Spur einer alten Prophezeiung. Es mutet an, als würden die Hobbits durch das reale England streifen um den Menschen die Augen zu öffnen.

Umweltprobleme und der Verlust der großen Mysterien warten in der Menschenwelt auf die „Kleinen Leute“ – der einzige Weg die alten Legenden zum Leben zu erwecken liegt in der neu erwachten Symbiose zwischen Hydden und Menschen. Wenige Wissende stehen den vielen Ahnungslosen gegenüber und der Weg ist weit… zuerst muss die Schildmaid gefunden werden, in deren Händen das Schicksal zweier Völker und eines Universums liegt.

Sie wird am Ende des Frühlings gefunden – sie wird die Tür zum Sommer öffnen. Allein dieser Fund hat mich sprachlos gemacht. Emotional und wundervoll berauschend ist das Ende der ersten Jahreszeit. Ich freue mich auf das Erwachen des Sommers, werde helfen, die welken Blätter des Herbstes zusammenzufegen und habe ein wenig Angst vor der aufziehenden Kälte des abschließenden Winters.

Eine Geschichte – zwei Völker – vier Jahreszeiten – und hoffentlich unzählige Leser – Hyddenworld

 Nur ein Symbol?
Nur ein Hügel?

Nur ein Kreis?
Eine ganz normale Stadt?

Die Saga geht weiter:

Nur ein Klick trennt euch vom Sommer der Saga!

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