Die Schildmaid ritt voran…

Ein besonderer Charakter in einem großen Genre - Die Schildmaid in der Fantasy

Ein besonderer Charakter in einem großen Genre – Die Schildmaid in der Fantasy

Im Genre Fantasy begegnen wir immer wieder ganz besonderen Charakteren, die uns mit ihren besonderen Fähigkeiten in ihren Bann ziehen. Magier, Zwerge, Krieger, Heiler, Waldläufer und viele mehr beeinflussen den Verlauf der jeweiligen Geschichte und prägen das Leben der „normalen“ Menschen in ihrem Umfeld. Versierte Fantasy-Autoren bedienen sich mehr als dankbar aus dieser Besetzungsliste und stehen damit in der Tradition der großen Autoren aus diesem magischen Genre.

Den Maßstab setzte mit Sicherheit J.R.R.Tolkien, der in seiner imaginären Welt Mittelerde alles neu erschuf, was er für dieses monumentale Werk zwingend benötigte. Ganze Völker, Landschaften, Wesen und Unwesen entschlüpften seiner epochalen Fantasie und finden sich in Abwandlungen auch in den Neuerscheinungen der fantastischen Literatur immer wieder.

Doch auch J.R.R. Tolkien griff beim „Casting“ für sein Werk auf die Besetzungsliste der Myhologie zurück und viele seiner legendären Charaktere basierten auf den Sagengestalten der Vergangenheit.

Einer dieser Figuren setzte er mit EOWYN im „Herrn der Ringe“ ein emotionales Denkmal und seitdem freue ich mich immer wieder ganz besonders, in modernen Romanen jene Gestalt zu entdecken, die vielleicht im Lauf der Zeit nicht die Beachtung fand, die sie eigentlich verdient hätte.

Mythologisch verbunden - Schildmaid und Walküre

Mythologisch verbunden – Schildmaid und Walküre

Gemeint ist die „Schildmaid“… jene starke Frauengestalt, die sich bewusst für ein Leben in Harnisch und Helm entschieden hat, ihre persönlichen Belange dem Schicksal eines Volkes unterordnet und mit allem Mut dieser Welt sogar den größten Widersachern selbstlos trotzt. Häufig ist ihr Leben mit einem Fluch belegt, der ihr keinen Ausweg lässt, als diesen Weg als Kriegerin und Hüterin eines Volkes zu beschreiten.

Dabei entstammt die Schildmaid der skandinavischen Mythologie und steht für eine Jungfrau, die sich einem Leben als Kriegerin verschrieben hat. Sie war das Vorbild für die Walküren der nordischen Mythologie, jene weiblichen Geisterwesenin Odins Gefolge, die aus den auf dem Schlachtfeld Verstorbenen die „ehrenvoll Gefallenen“ auswählen, um sie nach Walhall zu führen. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Bild der Walküren und es entstanden menschliche Wesen, die sich trotz ihres Schicksals sogar verlieben können. Zumeist in Krieger – zumeist unglücklich. Ihre Rolle ist jedoch unverändert geblieben: Sie lenken das Schicksal der Helden einer Geschichte von der Wiege bis zur Bahre, ohne dabei an ihr eigenes Glück zu denken.

Die Figur der Schildmaid in der modernen Fantasy – Starke Frauen mit Schwert und Bogen… Ich bin ihnen oft begegnet und stelle gerne meine persönlichen Favoritinnen vor:

Der Herr der Ringe - EOWYN - Théodens Nichte und Schilmaid Rohans

Der Herr der Ringe – EOWYN – Théodens Nichte und Schilmaid Rohans

EOWYN – Wohl die berühmteste aller literarischen Schildmaiden. J.R.R. Tolkiens Feder haben wir diese starke Frauenfigur zu verdanken. Als Nichte König Théodens von Rohan erfüllt sich ihr Schicksal als Schildmaid. Die Verantwortung für ihr Volk und die Liebe zum König führen sie in die Schlacht auf den Pelennor-Feldern. Als Mann verkleidet stellt sie sich den unheimlichen Nazgul und rettet mehr als nur das Leben des alten Königs.

Für ihr eigenes Glück bleibt kaum Raum. Ihre unendliche Liebe zum Waldläufer Aragorn bleibt unerwidert und ihrer Bestimmung folgend, verändert ihr Einsatz die Geschicke eines ganzen Landes.

Aragorn: „Ihr seid geschickt mit dem Schwert!“
Eowyn: „Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz.“
Aragorn: „Was fürchtet Ihr dann, Herrin?“
Eowyn: „Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden; und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderrruflich dahin sind.“
Aragorn: „Ihr seid eine Tochter von Königen, eine Schildmaid Rohans. Ich glaube nicht, dass dies Euer Schicksal sein wird.“ (aus „Die zwei Türme“)

Eowyn bleibt am Ende des Herrn der Ringe als Siegerin auf dem Schlachtfeld zurück. Ein befreites Land und ein glückliches Volk sind der Preis für ihr eigenes Schicksal. Die große Liebe hat sich für sie nicht erfüllt. Eine Schildmaid, wie sie im Buche steht!

Die Schildmaid von Hyddenworld - Eine Prophezeiung erfüllt sich

Die Schildmaid von Hyddenworld – Eine Prophezeiung erfüllt sich

Birmingham im Hier und Heute – Die Menschen haben die alten Legenden lange vergessen.  Sie ahnen nichts von der Prophezeiung eines alten Schmieds, sie wissen nichts von der Existenz des kleinen Volkes unmittelbar in ihrer Nähe und sie verdrängen jeden Gedanken an mögliche Gefahren.

Wird es den „kleinen Leuten“ und ihren menschlichen Gefährten gelingen, die verheißene Schildmaid zu finden? Nur in ihren Händen liegt das Schicksal zweier Völker und des gesamten Universums – so die Prophezeiung.

Wer wissen möchte, welche Last eine Schildmaid zu tragen hat – wer sich dafür interessiert, über welche Eigenschaften sie verfügen sollte und wem eine besondere Geschichte ans Herz gelegt werden darf, der sollte zu Hyddenworld greifen… Dem Rätsel der Schildmaid kommt man erst am Ende des ersten Teils auf die Spur…

Sie wird auf den letzten Seiten des „Frühlings“ gefunden – sie wird die Tür zum Sommer öffnen. Allein dieser Fund hat mich sprachlos gemacht. Emotional und wundervoll berauschend ist das Ende der ersten Jahreszeit. Ich werde die Schildmaid durch alle Jahreszeiten begleiten und kann es kaum erwarten, bis der „Sommer“ erscheint!

Svenya - Die Hüterin Midgards - Eine moderne Schildmaid

Svenya – Die Hüterin Midgards – Eine moderne Schildmaid

Mit SVENYA, der „Hüterin Midgards schlägt schließlich Ivo Pala in der epischen Elbenthal-Saga“ die Brücke in unsere Zeit. Ein junges Mädchen, obdachlos und abseits jeglicher Perspektiven, wird plötzlich damit konfrontiert, eine unsterbliche Elbenprinzessin zu sein. Und nicht nur das… ihre Aufgabe geht weit über das Begreifbare hinaus…

Plötzlich und unerwartet steht Svenya an der Schwelle des eigenen Schicksals. Nur sie wird in der Lage sein, die Menschheit gegen die dunklen Kräfte der Vergangenheit zu verteidigen und ihr eigenes Volk der Elben vor der endgültigen Vernichtung zu bewahren. Opferbereitschaft, Mut und der Verzicht auf jede Frage nach ihrer eigenen Vergangenheit sind hierbei nur einige der Rahmenbedingungen ihres Handelns.

Eine moderne Schildmaid von Format, die Ivo Pala im malerischen Dresden in den Kampf schickt. In enger Anlehnung an die nordischen Walküren ist auch ihr Leben mit einer Fügung des Schicksals zu vergleichen – ihr Dasein von Verzicht und Treue gekennzeichnet und schließlich stellt sich für sie auch die Frage, ob dies alles ein Leben ohne Liebe wert sein kann. Tradition trifft Moderne – Ivo Pala vom Feinsten!

„Ich sah drei Neunerreihen Maiden,
doch eine ritt voran…
Der Bauer kauert wie das Lamm vorm Adler,
wenn Odins Schildmaid ziehet in die Schlacht“

Eine Adaption der besonderen Art - Avatar - Auch eine Schildmaid

Eine Adaption der besonderen Art – Avatar – Auch eine Schildmaid

Nicht nur in der Fantasy-Literatur begegnen wir unseren mutigen Schildmaiden. Filmadaptionen, wie zum Beispiel Avatar von James Cameron stellen auch in reinsten Fantasie-Szenarien starke Frauengestalten in den Mittelpunkt, die durchaus auf die Ebene der traditionellen Schildmaid gehoben werden können.

Neytiri möchten wir gerne in diese Phalanx aufnehmen, da sie wirklich in allen Eigenschaften und Wesensmerkmalen in die illustre Reihe der modernen Schildmaiden gehört. Mit einem Unterschied… sie darf lieben und ihre Liebe wird erwidert. Das Bild scheint sich erneut zu wandeln.

Eine Adaption der besonderen Art - Avatar - Auch eine Schildmaid

Die Schildmaid bei Literatwo… ein großes Thema

Ich liebe die Gestalt der Schildmaid. Sie verleiht den fantastischen Romanen sehr oft eine besonders romatisch-tragische Nuance und im Wissen um die Unerfüllbarkeit eines Lebens mit tiefer eigener Emotionalität steht die Schildmaid häufig nur als Beobachterin des Glücks der Anderen am Rande der Geschichte.

Ich schwöre lesend einer Schildmaid gerne meine Treue und folge ihr auf ihren Wegen… ich fühle mit ihr, begleite sie in den Kampf und sorge mich um ihr Leben und ihre Gefühle. Ja – ich gestehe: Kein anderer Charakter fesselt mein Herz so sehr.

Ist Euch in Eurem Leseleben bisher auch schon eine solche Maid begegnet? Wir würden uns über sachdienliche Hinweise sehr freuen.. Immer auf der Suche – Literatwo 😉

Myk Jung mischt Mittelerde auf…

Myk Jung und DIE deutsche Tolkien-Parodie

Es ist landauf, landab – ja sogar hügelhoch und bergan, vielleicht auch flussauf- und -abwärts mehr als bekannt, dass ich bekennender Anhänger der fantastischen Werke von J.R.R. Tolkien bin. Auenländer darf man mich nennen, Elbenfreund oder Gandalfianer gar. Den „Herrn der Ringe“ habe ich einst verschlungen, als sei es das erste und letzte Buch auf Erden zugleich und im „Hobbit“ lebe ich in meinen Träumen und Gedanken noch immer.

In tiefer und aufrichtiger Zuneigung habe ich hier über die Werke des großen Schriftstellers berichtet und freue mir bereits jetzt Helms Klamm auf die polierte Rüstung, weil am Ende des Jahres endlich der „Hobbit“ in der lange erwarteten filmischen Adaption von Peter Jackson die Kinosäle erobern wird.

Der eine Film, sie alle zu knechten…. Wahrlich… so wird es kommen.

Nur ernsthaft kann ich mit meinem „Schaaaatzzzz“ umgehen, nur in absoluter Demut lesen und im nie enden wollenden Gemälde der Tolkien`schen Welt umherwandern. Man mache alles mit mir… aber eines mache man nicht…! Man mache sich nicht über Frodo, Herrn Bilbo und Aragorn lustig… nicht in meiner Anwesenheit! Das käme einem Sakrileg gleich! Also Vorsicht mit mir… ich bin da empfindlich….

Öhm… dachte ich!

Myk Jung beim Literaturfest Meißen 2012

Bis wir nach Meißen kamen. Eigentlich waren wir mit Freunden vom Dresdner Buchverlag zu einer Lesung verabredet, aber leider saß dort noch jemand auf dem „Lesethron“ und erschreckt stellte ich fest dass dieser Autor so gar nicht in mein Weltbild passte. Äußerlich nicht gerade das Ebenbild eines seriösen Schreiberlings und inhaltlich keimte sofort ein schrecklicher Verdacht in mir, als ich dann seine Stimme vernahm, die mein Tolkienherz in Wallung versetzte. Ich hörte die folgenden Sätze wie im Traum und aus weiter Ferne:

„Als dann, gegen Ende des Drittletzten Zeitalters, SAURUM der Dunkle Herrscher wieder eine hässliche Gestalt angenommen hatte, die NAZGULASHS abermals kreischend übers Firmament zirkulierten und letztendlich offenbar geworden war, dass FAHRDUMANN, der Weiße Zauberer auf der Suche nach dem Einen Ohrring in seinem Ohr-Tank tatsächlich abgerissene Ohren sammelte, da waren die Nerven der zurückgebliebenen Albernen zum Zerreißen gespannt.“

Als ich dann noch Namensfragmente, wie „GANZHALB der Graue, FROHDOOF und GARD ARIEL“ vernahm, war mir schlagartig alles klar. Hier hatte sich jemand an meinem „Herrn der Ringe“ vergriffen und parodierte lachend und scheinbar völlig unbeeindruckt von meinem Erschrecken die heiligste aller Fantasygeschichten.

Der Mann muss vom Lesethron geschubst und mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt werden. Anders konnte man auf diese literarische Provokation nicht reagieren. Und ich selbst war im Zustand höchster Aufregung. Gänsehaut überzog meinen Körper und alle Nackenhärchen hatten sich zur Schlachtformation aufgestellt.

Doch irgendetwas hielt mich zurück – ja, schien mich fast zu lähmen. Und in einem Moment der tiefsten Erschütterung musste ich feststellen, dass mir eine kleine Träne die Wange herunter lief. Und es war zu meinem Entsetzen eine Träne des Lachens. Die Gänsehaut war kein Protest gegen jene Lesung – nein, im Gegenteil. Sie war äußeres Zeichen innerer Begeisterung und die Nackenhaare hatten sich nur hochgestellt, weil meine Ohren so etwas bisher noch nie gehört hatten.

Myk Jung – Der Herr der Ohrringe

Da saß er nun:

Myk Jung – studierter Germanist und Politologe, Independent-Musiker, Frontman verschiedener Bands, Autor und Kolumnist…. Und – ja man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – bekennender Liebhaber des „Herrn der Ringe“.

Nur wer „so“ liebt, kann „so“ parodieren. Nur wer so tief im originalen Text steckt, kann so weit davon abweichen und doch im Herzen Tolkinianer bleiben. Und nur wer so liest, wie Myk Jung, vermag es, sein Publikum mit Stimme und Text so sehr an sich zu binden… an den Einen, sie alle zu fesseln.

Und er las, wie der Teufel – er las mit einer so unverwechselbaren Stimme, dass Bianca und ich uns sofort einig waren. So eine Stimme hatten wir in einer Lesung noch nicht gehört. Vielleicht in den großen PIXAR Filmen im Kino. Da kann man ab und an eine solche Synchronstimme vernehmen. Aber doch nicht bei einem Schriftsteller selbst.

Ungewöhnlich… seine Präsenz, seine Nuancierung und seine Lautstärke, wenn er die Mittelmäßige Welt vor den KNORKS zu warnen versucht. Und Meißen lauschte…

Literatwo konnte nicht widerstehen. Unmittelbar nach der Lesung knüpften wir den ersten Kontakt und waren dann doch länger als geplant im tiefen Gespräch versunken. Wir werden das komplette Buch lesen. Wir werden uns den Herrn der Ohrringe zu Gemüte führen. Wir können nicht anders, als auch in dem „Einen“ Hörbuch zum Roman zu versinken und dann mit gebanntem Blick darauf zu warten, was mit uns geschieht, wenn dann im Herbst auch noch der „Hobknick“ erscheint. Auch am „Hobbit“ hat Myk Jung seine persiflierende Autorenhand angelegt…

Eine Parodie ist eine Parodie, ist eine Parodie… möchte man meinen. Hier haben wir es wohl eher mit einem mehr als interessanten Gesamtkunstwerk zu tun. Sein Name: Myk Jung.

Unglaublich?… Na einfach mal zuhören… Augen schließen, konzentrieren, wieder hinschauen, wieder Augen schließen und dann einfach die Gänsehaut wegbügeln und sich auf mehr von Myk Jung freuen. Hier bei Literatwo.

Das große Hobbit-Buch

Das große Hobbit-Buch von J.R.R. Tolkien

Das große Hobbit-Buch von J.R.R. Tolkien

In meinem ersten großen Hobbit-Spezial habe ich euch bereits auf das große Tolkien Jahr eingestimmt. Seitdem wandern wir alle gemeinsam durch die unendlichen Weiten des Auenlands. Die malerische Landschaft aus Tolkiens Phantasie hält uns gefangen und hinter jedem Baum, hinter jedem Hügel und hinter jeder Flussbiegung erwartet uns eine neue Überraschung.

Zwerge, Elben, große Zauberer und gefährliche Drachen machen diese Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am Ziel unserer Reise wartet dann ein Kinoerlebnis der besonderen Art auf uns. Peter Jackson bringt zum Jahresende den Hobbit auf die Leinwände der Welt.

In enger Anlehnung an die Hobbit-Ausgaben aus dem Hause Klett Cotta werden wir ihnen begegnen, unseren kleinen mutigen Weggefährten, die mit allem Mut gegen die aufziehenden Schatten über ihrer Heimat kämpfen. Ohne diese epische Vorgeschichte hätte es den Herrn der Ringe nie gegeben, hätten die Gefährten nie zusammengefunden und wäre die Suche nach dem „einen Ring“ nicht so dramatisch verlaufen.

Die ist nicht nur ein Buch - Dies ist das große Hobbit-Buch

Die ist nicht nur ein Buch – Dies ist das große Hobbit-Buch

Der Hobbit – der Beginn einer zur Legende gewordenen Geschichte.

Rechtzeitig zur Einstimmung auf das große Ereignis erscheinen bei Hobbit Presse eine Vielzahl von neu übersetzten und überarbeiteten Werken von J.R.R. Tolkien. Für Neueinsteiger und absolute Liebhaber – jede Lesergruppe findet im Verlagsprogramm einen ganz besonderen Schatz.

Das große Hobbit-Buch ist hierbei mehr als ein Standardwerk zum Thema. Es beinhaltet den gesamten Text der Hobbit-Erzählung und veröffentlicht darüber hinaus in mehr als aufwendigem Layout Zeichnungen und Skizzen, die ebenfalls aus der Feder des großen Tolkien stammen. So kann man sich (wenn man das mag) einerseits auf das Lesen des Hobbit beschränken, oder andererseits auf eine besondere Entdeckungsreise begeben.

Anmerkungen und editorische Hintergründe vervollständigen das Gelesene und ordnen es liebevoll und locker geschrieben in den Kontext des Tolkien`schen Schaffens ein, wobei die Zeichnungen des großen Meisters die Tür zu seiner wundervollen Welt öffnen. Seine Worte vermögen ein Gemälde des Auenlandes entstehen zu lassen – seine eigenen Zeichnungen zeigen uns, wie nah er uns mit seinen Beschreibungen an seine Vorstellung heranbringt.

Das große Hobbit-Buch - Wort und Bild erzeugen Wortbilder der Phantasie

Das große Hobbit-Buch – Wort und Bild erzeugen Wortbilder der Phantasie

Dieses große Buch ist ein Muss in jeder gut sortierten Hobbit-Bibliothek und ein tolles Werk zur ersten Annäherung an das umfassende Werk J.R.R. Tolkiens. Auch lange nachdem man Bilbo im Auenland verlassen hat, kann man wieder tief in dieses Buch eintauchen, nach Besonderheiten suchen und in der umfassenden Einleitung viel über das Gesamtwerk Tolkiens neu entdecken oder zum ersten Mal erlesen.

Auch von diesem Schatz werden wir uns trennen, da wir euch nicht nur an unseren Gedanken, sondern auch an unseren Büchern teilhaben lassen wollen.

Der „Hobbit in großer Schrift für kleine Leute“ hat bereits eine gediegene neue Heimat gefunden und nun gilt es, das richtige Bücherregal für das große Hobbit-Buch zu finden. Es muss tragfähig sein und es wäre schön, wenn sich dieses Buch der besonderen Wertschätzung seines neuen Besitzers erfreuen könnte.

Das große Hobbit-Buch ist nicht leicht zu erringen... drei Dinge müsst ihr finden...

Das große Hobbit-Buch ist nicht leicht zu erringen… drei Dinge müsst ihr finden…

Es gilt sich also zu konzentrieren und Teil einer geheimnisvollen Suche zu werden. Wichtige Gegenstände spielen im Hobbit eine große Rolle. Ohne sie wären die Hobbits, Elben und Zwerge verloren und wir suchen drei dieser magischen Dinge.

In drei Zitaten aus dem „Hobbit“ werden sie genannt, allerdings nicht bei ihrem Namen. Und genau diese Namen solltet ihr finden – das kleine Kreuzwortmuster im Bild kann ein wenig helfen… aber nur ein wenig:

grosser-hobbit-spacer U

Elrond sagte: „Dies hier, Gandalf, ist _______, der Feindhammer, den der König von Gondolin vor Zeiten trug. Haltet sie gut!“

grosser-hobbit-spacer U

„Die Elben hatten es ______ genannt, Orkspalter, aber die Orks nannten es einfach „Beißer“. Sie hassten es, und den, der es trug, hassten sie noch mehr.'“

grosser-hobbit-spacer U

Sein Schwert wischte er am Gras ab und steckte es zurück in die Scheide. „Ich will dir einen Namen geben“, sagte Bilbo zu seinem Schwert. „Du sollst ______ heißen.“ Dann machte er einen Erkundungsstreifzug. Der Wald war stumm …

Nicht alles was Gold ist glänzt. Nicht jeder Verirrte verliert sich.

Nicht alles was Gold ist glänzt. Nicht jeder Verirrte verliert sich.

Nun ziehet los in die geheimnisvollen Lande – suchtet nach Zeichen der drei großen und mächtigen Dinge, ohne die das Auenland verloren wäre. Befragt die Wesen am Wegesrand nach Spuren, vergrabt euch in Bücher und Texte oder lauscht den alten Erzählungen  der Weisen von Mittelerde. Eilt alleine oder in Gemeinschaft von Weiler zu Weiler – achtet auf euch und eure Gefährten.

Aber was auch geschehen mag – eilet und suchet… Lasset keinen Stein auf dem nächsten, keinen Verdacht unausgesprochen und schickt uns Kunde zu Eurem Versagen oder dem großen Erfolg. Am Ende des Weges wartet das große Buch auf euch und seid gewiss, nur der Mutigste unter euch vermag es zu erringen.

„Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen.“

Nur einer von euch... der Mutigste.... nur einer....

Nur einer von euch… der Mutigste…. nur einer….

Lasst Euch Zeit – das Auenland ist groß. Kommentiert diesen Artikel, als äußeres Zeichen eurer inneren Suche nach den magischen Dingen (und wir haben dann den Blick darauf, dass ihr nicht verloren geht) und schickt uns bis einschließlich Donnerstag den 3. Mai 2012 eine Mail mit den gesuchten Begriffen an Literatwo@aol.de

Wir wünschen viel Erfolg und seid wachsam – grausame Drachen könnten euren Weg kreuzen. Wir werden auf euch warten. Sollte euch übrigens die Stimme des schlimmsten Drachens bekannt vorkommen – so wäre dies nicht ungewöhnlich, hat doch ausgerechnet unser britischer Lieblings-Sherlock-Schauspieler seine Stimme verliehen. Benedict Cumberbatch spricht Smaug in der Hobbit-Verfilmung von Peter Jackson… Wir freuen uns schon auf die Originalfassung 😉

Dieser Drache ist gut bei Stimme - Smaug ist Benedict Cumberbatch

Dieser Drache ist gut bei Stimme – Smaug ist Benedict Cumberbatch

Aktualisierung: Hier geht es zur Auflösung und dem Gewinner des „Großen Hobbit-Buches“…

Der Hobbit

Der Hobbit auf dem Weg zum Kinoereignis...

Der Hobbit auf dem Weg zum Kinoereignis…

Als bekennender Anhänger der Werke des britischen Autors J.R.R. Tolkien (03.01.1892 – 02.09.1973), leidenschaftlicher Sammler all seiner Bücher, Bewunderer der filmischen Adaptionen des Regisseurs Peter Jackson und der schauspielerischen Leistung der Akteure in „Der Herr der Ringe“, freue ich mich auf ein ganz besonderes „Tolkien-Jahr 2012“.

In Artikeln über Zurück nach Mittelerde oder Die Briefe vom Weihnachtsmann haben wir Tolkien immer wieder auf Literatwo in den Fokus unserer Betrachtung gestellt und viele Schriftsteller, die in seiner Tradition  schreiben, hier vorgestellt. Es fällt dabei auf, dass mit Tad Williams und William Horwood zwei dieser Größen (wie Tolkien selbst) von Klett-Cotta publiziert werden.

Die „Hobbit Presse“ hat sich einen legendären Namen gemacht, wenn es um die höchste Form der Fantasy geht – jene Geschichten, die in einem Atemzug mit dem „Godfather“ dieses Genres genannt werden können. J.R.R. Tolkien.

Die Hobbit-Presse-Konferenz in Leipzig...

Die Hobbit-Presse-Konferenz in Leipzig…

Gerne sind wir der Einladung des Verlages gefolgt, der „Hobbit-Pressekonferenz“ auf der Leipziger Buchmesse beizuwohnen. Grund genug, die versammelten Medienvertreter über das Verlagsprogramm für das Jahr 2012 zu informieren gab es allemal. Peter Jackson hat sich dazu entschieden, den „Hobbit“ zu verfilmen und spätestens nach dem entstandenen Hype um die „Herr der Ringe – Verfilmung“ weiß Klett-Cotta, was in diesem Jahr passieren wird!

Ein Buch, das mit nur einem harmlosen kleinen Einleitungssatz die Welt der Fantasy so sehr verändert hat, wie kein anderes, wird nun zum bewegten Bild. Es wird in einer neuen Dimension bewegend und uns alle, dreidimensional verzaubernd, im Dezember in die Kinos locken.  Und wie einst bei der Verfilmung der „Herr der Ringe – Saga“ wird auch das Buch „Der Hobbit“ eine wahre zeitgemäße Renaissance erleben. Klett-Cotta scheint gewappnet. Mit dem Satz „Das Papier wird knapp 2012“ zeigt Lektor Stephan Askani, dass der Hobbit als Buch den Hobbit im Film begleiten wird.

Literatwo wird zum Wegbegleiter der literarischen Wieder- und der filmischen Neugeburt!

Der Hobbit - Neue Ausgaben aus dem Hause Klett-Cotta...

Der Hobbit – Neue Ausgaben aus dem Hause Klett-Cotta…

„IN EINEM LOCH IM BODEN, DA LEBTE EIN HOBBIT.“

So schlicht und doch mehr als ergreifend beginnt die größte Erfolgsgeschichte der Fantasy. Und so beginnt das Buch auch heute. Die neuen Auflagen aus dem Hause Klett-Cotta jedoch bringen den Roman, zeitgerecht zu seiner Verfilmung, in liebevoll gestalteten neuen „Kleidern“ heraus.

Vom Jugendbuch „in großer Schrift für kleine Leute“ über das Buch zum Film bis zu wertvollen illustrierten Sammlerausgaben reicht das Spektrum der Neuerscheinungen dieses Jahres! Damit trägt man der publizistischen Geschichte des Romans Rechnung, war doch der Hobbitt seit jeher ein absolutes All-Age-Buch und gerade für viele Jugendliche der erste Berührungspunkt zur Literatur.

Wundervoll gestaltete Ausgaben in neuer Übersetzung werden uns also ins Kino begleiten und spätestens dort wird deutlich, wie wichtig diese Neuauflage für den Film ist. Dialoge und Szenerie sind mehr als eng an diese neue Fassung angelegt und so wird aus Buch und Film eine meisterliche Symbiose.

Das große Hobbit-Buch - Von den Anfängen bis heute...

Das große Hobbit-Buch – Von den Anfängen bis heute…

Aber das ist natürlich längst nicht alles, was das „Hobbit-Jahr“ zu bieten hat. Das große Hobbit Buch ist ein wahrer Schatz für alle Liebhaber des großen kleinen Auenländers.

Das gesamte Hintergrundwissen zu diesem Klassiker in einem Buch. Was wünscht sich der wahre Fan noch mehr? Die Entstehung des Romans, die literarischen Vorbilder, Textavarianten, Dokumente und Bilder rund ums Buch. Einfach eine gelungene Vernissage, die man sich nicht entgehen lassen darf.

Wir werden das Buch (erscheint am 23.04.) in einem eigenen Artikel vorstellen und freuen uns bereits jetzt darauf, dieses optisch ansprechende und inhaltlich vielschichtige Werk einer genauen Betrachtung zu unterziehen.

Damit die Zeit nicht zu lang wird - Die Hobbit-Online-Quest...

Damit die Zeit nicht zu lang wird – Die Hobbit-Online-Quest…

Um die Wartezeit zu überbrücken und die Vorfreude zu einem wahren Genuss zu machen, hat sich der Verlag darüber hinaus ein mehr als opulentes Online-Gewinnspiel einfallen lassen.

Es ist nicht nur für Tolkien-Kenner geeignet und wird in neun einmonatigen Etappen im Wechsel zwischen realer und virtueller Welt eine Tür zu Tolkien öffnen. Man kann jederzeit ins Spiel einsteigen und es besteht keine Suchtgefahr, da man pro Monat nur eine Etappe bewältigen kann. Für Jugendliche und Erwachsene absolut genial. Tolkien Fans, Neueinsteiger und Geo-Cacher arbeiten seit März an der Lösung eines großen Rätsels!

„Eine Steinplatte mit einer geheimen Botschaft ist zerbrochen, als Smaug die Seestadt in Schutt und Asche legte. Diese Botschaft weist den Weg zu einem Schatz: Das Juwel von Calamir. Sein Licht wendet die Dinge zum Besseren. Bring der Welt das Licht zurück!“

Welch gediegenes Motto und welch atmosphärisch gelungene Umsetzung der Tolkien`schen Phantasie. Riskiert einen Blick – es lohnt sich und man kann tolle Bücher gewinnen!

Hier geht es weiter zu den nächsten Artikeln zum Hobbit...

Hier geht es weiter zu den nächsten Artikeln zum Hobbit…

Wir werden weiter berichten und versuchen, die Wartezeit bis zum Film so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Nicht nur bei Klett-Cotta, sondern auch bei Literatwo gilt der Leitspruch für das multimediale Tolkien Jahr 2012:

HIER IST DER HOBBIT ZU HAUSE!