Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau - Verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau – Verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau, was soll man von einem solchen Buchtitel halten? Besonders, wenn man auf die Originalfassung des Romans des flämischen Schriftstellers Dimitri Verhulst schaut und nicht mehr als die beiden Worte „De laatkomer“ (Der Nachzügler) entdeckt. Warum hat man im Luchterhand Verlag einen solch ungewöhnlichen Titel ausgewählt? Ich habe eine Theorie und sie basiert auf dem Umgang dieses Verlagshauses mit dem Thema Demenz.

Seriös, empathisch, respektvoll und doch mit Klartext… So könnte man bezeichnen, was bisher in der fiktionalen Umsetzung dieser immer weiter um sich greifenden Erkrankung unter dem Namen Luchterhand erschienen ist. Als absoluten Meilenstein muss man hier den Roman „Acht Minuten“ von Peter Farkas bezeichnen, der es erstmals wagte, einen tiefen Beziehungsroman aus der bewegenden Innenansicht eines alten Ehepaars zu schreiben, in dem beide Protagonisten unter dem dunklen Mantel des zerebralen Vergessens begraben sind und doch lieben können.

Insofern verstehe ich den eigenartigen Buchtitel in Verbindung mit dem lustigen, etwas nostalgisch angehauchten Tanzpaar als doppelbödige Warnung an alle Leser. Hier geht es um Demenz und auch der Klappentext weist in seiner humorig wirkenden Art auf eine der größten literarischen Fallen hin, in die man die Leser nicht ohne Vorwarnung stolpern lässt.

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau - Verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau – Verhulst

Désiré Cordier war zeitlebens akribischer Bibliothekar und sieht sich nun mit bereits vierundsiebzig Jahren im Winter seines Lebens angekommen. Die verbleibende Zeit rinnt ihm durch die alten Hände und er erkennt in den unterschiedlichen Situationen seines Daseins, dass sein Einfluss auf die eigene Lebensqualität mit zunehmendem Alter dramatisch zu sinken beginnt. Die Hauptschuldige ist schnell identifiziert. Monique, seine Ehefrau, mutiert zusehends zu einem leibhaftigen Bevormundungs- und Erniedrigungsmonster und engt jeglichen Lebens-Spielraum Désirés ein.

„Ich reagiere schon lange nicht mehr auf die endlosen Tiraden meiner Frau, einer von vielen, möglicherweise Millionen schweigender Männer, die sich gegen die Launen ihrer Gattin mit einem Panzer aus Gleichgültigkeit wappnen.“

„Um meine Selbstachtung zu wahren wählte ich daher den Weg stummer Renitenz: Gegen ihre Giftigkeit bot ich meine Gleichgültigkeit auf.“

Als dann auch noch die Entscheidung (keinesfalls eine gemeinsame) getroffen wird, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, sieht Désiré seine Felle endgültig davonschwimmen. Keine Fluchtmöglichkeit mehr, kein Monique-freies Refugium… nein, Arsch an Arsch mit der späten Geißel seines Lebens – so wollte er nicht enden.

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau - Verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau – Verhulst

Désiré beschließt dement zu werden. So schwer kann das nicht sein und er folgt einem ausgeklügelten Masterplan, der zum Ziel hat, nicht nur seiner Frau, sondern auch der ganzen Welt zu beweisen, dass er in seiner allumfassenden Senilität nur noch in einem Pflegeheim vor sich selbst und seiner Umgebung geschützt werden kann.

Den Weg in die gespielte Demenz verfolgen wir Leser mit zunehmendem Amüsement und da wir ihn bis zu diesem Punkt bereits mehr als lieb gewonnen haben, wünschen wir ihm, begleitet von ersten Lachsalven alles Glück der Welt. Irrwitzige Situationen gehören fortan zum festen Tagesablauf von Désiré Cordier. Nicht mehr kontrollierbare Körperfunktionen hat er ebenso im Griff, wie peinliche Einkaufstrips, die im senilen (und damit entschuldbaren) Ladendiebstahl enden.

Zum finalen Showdown stellt er sich einem Alzheimer-Test und – plumps – er kann sich nicht mal die einfachsten Begriffe merken und besteht mit Bravour. Ab ins Pflegeheim. Ein Desaster für Frau und die inzwischen erwachsenen Kinder – der Ruf der Freiheit, die endgültige Insel der vergessenen Glückseligkeit für Désiré Cordier. Ab unter den Mantel der Senilität… es gilt nur noch das Pflegepersonal im Heim „Winterlicht“ täglich von seinem desaströsen Zustand zu überzeugen.

„Obwohl die Tat selbst vollkommener Absicht entspringt, geht es mir gegen den Strich, dass ich jede Nacht wieder ins Bett scheiße. Doch ich würde das Pflegepersonal misstrauisch machen, wenn…“

Mit nur einem Klick zu Opapi, der das Denken vergaß

Mit nur einem Klick zu Opapi, der das Denken vergaß

Über Demenz macht man keine Witze? Das ist ein zu ernstes Thema, um sich hier billig auf die Kosten von unzählbar vielen leidenden Menschen und Angehörigen lustig zu machen? So etwas ist unerträglich, selbst wenn es in Situationskomik und Sprachstil nur so explodiert? STIMMT!

Dimitri Verhulst hat einen eigenen Masterplan, dem er beharrlich folgt und dabei treibt er seine Leser gut gelaunt und lachend vor sich her. Wie auf einem Piratenschiff, das man über die Planke verlässt, fühlt man sich. Hinter sich das waffenstarrende Böse mit lustigen Liedchen auf den Lippen und vor sich der bewusste letzte vermeintlich rettende Schritt. Der Eingang des Pflegeheims „Winterlicht“ wird für Désiré Cordier zum „Point of No Return“ und die Falle schnappt zu.

Verhulst hat es geschafft, durch seine irrwitzig komische Ausgangssituation einen denkenden, bewussten und fühlenden alten Menschen als Under-Cover-Patienten in ein geriatrisches Pflegeheim des 21. Jahrhunderts einzuschleusen. Nun gehen uns die Augen auf. Das erzählerische Stilmittel der Satire hat uns ahnungslos gemacht und blind für das, was uns erwartet. Mit einem brutalen Ruck reißt er Désiré und seinen lesenden Weggefährten die rosa Brille vom Gesicht und lässt uns alle mit offenen Augen und Mündern in den Abgrund medizinischer Abschiebehaft blicken.

Bianca schrieb mir an genau dieser Stelle… „Das Lachen blieb mir im Hals stecken und die Augen öffneten sich immer mehr. Das Weiterdenken… das Überdenken übernahm die Oberhand.“ Dieses Gefühl vereinte uns nachdem wir den Punkt ohne Wiederkehr gemeinsam lesend überschritten hatten.

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau - Verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau – Verhulst

Jedes einzelne Bild, das sich mir nun bietet habe ich erlebt. Jede Situation habe ich am Leib meines eigenen Vaters erlebt. Jedes Szenario tausendfach durchgespielt und jedes Gefühl der Hilflosigkeit bis zum heutigen Tag pausenlos durchlitten. Verhulst lässt nichts aus. Er schlägt gezielt zu – erbarmungslos und mit nachhaltig großer Sprachgewandtheit und Wortwitz, der zunehmend aberwitzig wird. Bis hin zur künstlichen Bushaltestelle, an der die Dementen widerspruchslos auf die nächste Fahrt ins Glück warten. Glaubt mir… daran erkennt man geriatrische Pflegeheime inzwischen.

Verhulsts Stilmittel ist die bitterböse Satire. Die Demenz wird zur Metapher für jede noch so bewusste oder krankheitsbedingte Flucht ins Innere und das Pflegeheim zum Bild für die Vorhölle einer Wohlfahrtsgesellschaft ohne Empathie und jeden nicht gelebten Lebenstraum. Und gerade weil ich all diese Bilder gesehen habe, vermag ich zu beurteilen, mit welch unglaublichem Respekt und mit welch bewundernswertem Einfühlungsvermögen sich Verhulst den Menschen annähert, die sich nicht mal an eine solche Annäherung erinnern würden.

Ich habe Tränen gelacht und geweint beim Lesen. Ich habe geahnt, dass mich Verhulst über die „Planke“ gehen lassen wollte. Ich bin ihm bewusst gefolgt und bewundere diesen Roman, weil er auf eine so unmittelbare Art und Weise gefangen nimmt ohne Mauern zu bauen. Man darf über diese Krankheit lachen, wenn im Ergebnis die Verbeugung vor Kranken, Angehörigen und bemühten aber machtlosen Pflegern nicht nur dem Lachmuskelkater geschuldet ist.

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau - Verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau – Verhulst

Und doch habe ich Verhulst nicht ganz durchschaut, denn am Ende seines Road-Trips in die Pflegehölle hat er eine Überraschung parat, die den bereits offen stehenden Mund, Kinn voran, auf dem hygienisch sauberen Boden aufklatschen lässt.

Dies ist ein Buch zum Vergessen – im wahrsten Sinne des Wortes. Passt auf euch auf, wenn ihr nach Winterlicht geht. Ihr würdet euch wünschen, es vergessen zu können! PRÄDIKAT BESONDERS LESENSWERT!

Wer in seinem Leben auch nur ein einziges Mal mit Jack Nicholson übers Kuckucksnest in die Psychiatrie flog, der mag sich doch nur bitte vorstellen, diese Irrenanstalt hieße „Winterlicht“ und der gute Jack wäre ein scheinbar dementer Greis.

Vor dem Fest – Saša Stanišić

Vor dem Fest - Saša Stanišić - Ein perfektes Lesefest

Vor dem Fest – Saša Stanišić – Ein perfektes Lesefest

Nachdenklich stehe ich vor dem Ortsschild eines kleinen Dorfes im Herzen der Uckermark. „Fürstenfelde“ – liest sich gut, fühlt sich auch gut an, doch schon beim ersten vorsichtigen Schritt in Begleitung des Schriftstellers Saša Stanišić bemerke ich, wie mich die Stimmung der kleinen Gemeinde Zug um Zug mehr gefangen nimmt. Vor dem Fest (Luchterhand Literaturverlag), so heißt sein Roman über jenes fiktive Dorf und schon mit dem Titel trennt er die Geschehnisse in ein Davor, Danach und Jetzt fein säuberlich auf.

Fürstenfelde (Einwohnerzahl – ungerade):

  • gefangen im „Früher“
  • eingegrenzt durch ein klares „Unter UNS“
  • charakterisiert durch Traditionen, die nicht mehr der Zeit entsprechen
  • niemals befreit von den uralten Geschichten und Legenden
  • verfangen im „Jetzt“
  • ungläubig gegenüber dem „Morgen“

Begeben wir uns gemeinsam mit ihm nach Fürstenfelde – ins Jetzt und saugen ein klein wenig von der eigentümlichen Atmosphäre der ländlichen Abgeschiedenheit in uns auf. Lassen wir uns auf den Ort und die Menschen ein, um verstehen zu können… und später mitfeiern zu dürfen… beim Fest. Vielleicht sind wir als Leser dazu eingeladen… Vielleicht.

Vor dem Fest - Saša Stanišić - Zeit der Legenden

Vor dem Fest – Saša Stanišić – Zeit der Legenden

Die tiefe Melancholie des Kleinbürgertums ist ständig greifbar. „Ewig Gestrige“, die niemals richtig in der Gegenwart angekommen sind, Perspektivlose, so könnte man die Bewohner von Fürstenfelde vielleicht treffend beschreiben. Wozu auch ankommen? Die Zukunft stirbt seit der Wende beharrlich aus – das Morgen hat keinen Zuwachs.

Demoskopisch klaustrophobisch wird das gesamte Leben durch das „Wir werden immer weniger“ bestimmt. Der Kreis der Dorfgemeinschaft wird kleiner, überschaubarer und die wenigen zugezogenen „Neuen“ gehören nicht dazu… Zu hermetisch hat sich die Glocke über dem Dorf geschlossen.

Die Menschen, denen wir hier begegnen sind einzigartige Charaktere, gezeichnet von der Geschichte des Ortes und gleichzeitig sind sie selbst auch diejenigen, die das Bild selbst unverfälscht gestalten.

Die Kunstmalerin, Frau Kranz, die in den 70 Jahren ihres Schaffens eine Chronik des Dorfes in Öl entstehen ließ. Der tiefe Einblick, den sie gewährt liegt in der Magie ihrer Philosophie begründet. „Sie sieht ihr Dorf nicht, sie weiß es“, so schreibt man über sie. Sie erschafft Gemälde, weil Bilder nichts vergessen und nun, kurz vor dem großen Fest möchte sie, so nachtblind sie auch ist, ein weiteres „Gemälde des Zeitergehens“ erschaffen. Mit Staffelei und Pinsel bewaffnet watet sie nachts in den See, um etwas zu vollenden, das sie als unvollendet betrachtet.

Vor dem Fest - Saša Stanišić - Der Fährmann ist tot

Vor dem Fest – Saša Stanišić – Der Fährmann ist tot

Herr Schramm, der ehemalige Oberstleutnant der NVA, der Ex-Offizier der vor der Wende nur über die Haltung zu definieren war und heute an einem „Haltungsschaden“ leidet. Hin- und hergerissen zwischen erfolgloser Partnervermittlung, Selbstmord sofort oder auf Raten, interessiert er sich im Schwerpunkt nur noch für die Form seines finalen Abgangs. Mit dem Auto gegen einen Baum oder doch lieber den verzweifelten Versuch unternehmen, Zigaretten aufzutreiben? Seine Bemühungen kurz vor dem Fest sind ebenso skurril, wie erfolgreich. Seine Brautwerbung ist einzigartig: „Es ist schön hier bei uns, aber nicht so schön, wie woanders!“

Johann, der junge Glöckner-Lehrling, der versucht die drei Glocken des Dorfes in Harmonie zu versetzen. Glocken, die so viel mit der langen Geschichte von Fürstenfelde gemeinsam haben. Jene alte Glocke, die seit Urzeiten läutet und die beiden neuen, die nicht so recht mit ihr in Einklang zu bringen sind. Die Glocken versinnbildlichen den Zustand des Dorfes so sehr. War der Glockenturm früher in der unbeleuchteten Nacht „ein Leuchtturm aus Klang“, so wird sein Geläut heute nur noch sehr unregelmäßig wahrgenommen. Johann kämpft dagegen an und staunt nicht schlecht, als die Glocken am Morgen vor dem Fest nicht mehr dort sind, wo sie sein sollten.

Viele dieser Menschen sind Archetypen ihres Schlages und doch sind sie so typisch, wie wir sie als Besucher von Fürstenfelde gerne erleben wollen. Es sind nicht die einzigen Exemplare dieser einzigartigen Art. Wir lernen einige von ihnen kennen und werden wohl niemanden mehr vergessen. Den Briefträger, der zu DDR-Zeiten die Post noch lesen konnte bevor er sie verteilte; den Besitzer einer Garage, die heute zum informellen Treff und einzigen Lokal des Ortes mutiert ist; die Läuferin, die kurz vor dem Fest zum Abschied noch einmal ihr Dorf umlaufen möchte, was ihr fast gelingt… und den Fährmann, dessen Tod jeder offen betrauert, weil er der Gemeinschaft Halt und Richtung gab. Der Steuermann scheint von Bord zu sein…

Vor dem Fest - Saša Stanišić - Wortgewaltige Bilder

Vor dem Fest – Saša Stanišić – Wortgewaltige Bilder

Doch über all diesen Menschen steht die Geschichte dieses Dorfes, die sich in Zeitscheiben in Richtung des großen Festes bewegt. Die Zeitlosigkeit erhält eine neue Dimension und verwoben mit den alten Legenden und Urahnen der heutigen Bewohner, bekommt manche Handlung einen neuen Sinn. Das Dorf weiß alles. Das Dorf vergisst nicht und wie das kollektive Gedächtnis über alle Generationen hinweg lebt das Dorf sein eigenes Leben.

Stanišić schrieb definitiv keinen Wenderoman… Er schrieb eine zutiefst deutsche Dorfgeschichte, die sich sanft in das Wellental der eigenen Vergangenheit einbettet. Er konfrontiert uns mit schrullig sympathischen Menschen und ihrer Geschichte, die sie selbst nicht mehr kennen. Wir gehören von Seite zu Seite mehr zu ihnen und versuchen Zusammenhänge zu finden, die uns Verständnis vermitteln.

Die geschickte Konstruktion des Romans, Legenden mit heutigen Bildern im Wechsel auftauchen zu lassen, vermittelt dem Besucher von Fürstenfelde das Gefühl, den Bewohnern immer einen Schritt voraus zu sein. Ob wir sie vor dem großen Fest, das einem Schließen des ewigen Kreises gleichzusetzen ist, einholen werden bleibt fraglich. Ob wir sie einholen wollen, liegt an uns.

Sich auf Anderes und Andere einlassen, verstehen wollen, die Sinne öffnen und unter der Oberfläche nach dem großen Ganzen suchen… diese Fähigkeiten setzt Stanišić in uns frei. Wir verknüpfen seine Bilder zu einem großen Wandteppich, der mehr zeigt, als wir anfänglich gedacht hätten. Bilder in einer Sprachkunst, die in einem deutschen Roman nicht häufig auftaucht.

Vor dem Fest - Saša Stanišić - Buchdetails mit einem Klick

Vor dem Fest – Saša Stanišić – Buchdetails mit einem Klick

Stanišić ist mit seinem Roman „Vor dem Fest“ für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und jedes Wort, jede Zeile und jeder Absatz rechtfertigen diese Nominierung. Vielleicht wird „Vor dem Fest“ auf dem großen Fest der Literatur ja zum Fest für den genialen Wortschöpfer. Wir würden es diesem Buch wünschen.

Kommt auch ihr zum Fest. Ihr werdet es sicher nicht bereuen und habt die einmalige Chance, euch ein wenig selbst finden. Vielleicht seid ihr dann auch Teil des letzten Gemäldes der Malerin, die sich – knietief im Wasser stehend – „auserinnert“ fühlt, als sie den letzten Pinselstrich auf die Leinwand haucht. Vor dem Fest ist nach dem Fest. Auch für die Fähe auf dem Buchcover. Aber das ist eine Geschichte in der Geschichte für ganz besondere Lesefüchse 😉

Ich erzählte von Saša Stanišić – Lena (14) malte seine Menschen „Vor dem Fest“

Seit Leipzig feiere ich dieses Fest, denn „Vor dem Fest“ ist tatsächlich mit dem Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2014 ausgezeichnet worden. Ich gratuliere von ganzem Herzen 😉