SHADOWMARCH – eine Saga ist vollendet…

Eine Saga endet...

Eine Saga endet…

„Es ist Theater“, dachte er. „Aber keine dieser Komödien, von denen mir Chaven erzählt hat, mit verkleideten Prinzessinnen und durchgebrannten Liebespaaren. Das hier ist eins jener großen Desaster-Epen, die ihm so gut gefallen, mit Gebrüll und blutigen Verbänden und Kesselpauken als Kanonenschüssen. Die Art Geschichte, bei der man immer froh ist, dass sie jemand anderem widerfährt.“

Nach den vier Schwertern, die am Ende der Osten Ard – Saga von Tad Williams zusammengeführt wurden, haben sich nun auch die vier Türme von Shadowmarch zu einer prächtigen Burg vereinigt. Stolz wehen die Fahnen im Wind – und was bei der dynamischen Schreibweise des amerikanischen Erfolgsautors nicht überrascht – ebendieser Wind weht beständig aus unterschiedlichen Richtungen.

Nach genau 3203 gelesenen Seiten ist es an der Zeit, einen finalen Blick auf dieses vierteilige Fantasy-Epos zu werfen und dabei auf folgende Fragen einzugehen:

  • Wie schafft es Tad Williams, seine Leser so lange bei der literarischen Stange zu halten?
  • Steckt ein tieferer Sinn im Titel des letzten Bandes „DAS HERZ“?
  • Wie lautet mein persönliches Fazit – enttäuscht oder begeistert vom Ende?
  • Was kann man Lesern empfehlen, die sich monumentalen Mehrteilern annähern wollen?

Alle Fragen werden auf dem Blog.Lovelybooks beantwortet… viel Vergnügen!

Wer in das Herz des Artikels vorstoßen möchte – ein Klick reicht und es zieht Euch zu Lovelybooks…

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Ferras Vansen und Briony Eddon im Finale von Shadowmarch

Es steht Großes an. Und bedeutende literarische Ereignisse werfen untrügliche Zeichen als klar konturierte Schatten an die Bücher-regale treuer Leser und Weggefährten.

Seit 2008 streife ich mit Klett-Cotta und Tad Williams gemeinsam durch die Markenlande und verfolge das Schicksal der Nachfolger des Königshauses von Eddon. Eigentlich waren drei Teile der Shadowmarch – Saga geplant.

Eigentlich…

Nun sind es schließlich vier Bände geworden. Zuviel musste erzählt werden und zu weitläufig waren die Wege der Völker von Eion, um sie zu einem kurzen Finale zu bringen. Der vierte Teil „Shadowmnarch – Das Herz“ musste einfach sein… Es ging nicht anders.

Viele Wege führen ans Ziel – Shadowmarch „Das Herz“…

Am 24. August ist es nun endlich soweit und die Saga findet auch für deutsche Leser ihr furioses Ende. Das Interesse ist gewaltig – ein deutliches Indiz ist die Häufung der Suchbegriffe „Briony Eddon“, „Ferras Vansen“ und „Shadowmarch“, die seit Tagen Leser zu Literatwo führen.

Nicht zu unrecht, habe ich doch seit dem vergangenen Jahr in mehreren Artikeln über Tad Williams und sein episches Werk berichtet. Und genau hier wird es auch enden. Am 24. August werde ich ausführlich über das Ende meiner unendlich langen Lesereise berichten.

Am Ende angekommen…

Ein wenig Wehmut ist schon dabei, wenn die letzte Seite des Buches sich für immer schließt, wenn man langjährige Freunde allein lassen muss und von geliebten Orten Abschied zu nehmen hat. Tad Williams wäre jedoch nicht Tad Williams, wenn er nicht schon wieder eine neue Welt im Kopf hätte, in die wir irgendwann gemeinsam reisen dürfen. Ich freue mich darauf…

Bis zum letzten Shadowmarch-Artikel könnt ihr also gerne in meinen Worten, Karten und Bildern stöbern – es dauert ja nicht mehr lange. Mein Dank gilt an dieser Stelle ganz besonders dem Klett-Cotta Verlag. Ohne die Bereitstellung der Druckfahnen zur Saga wäre es niemals möglich gewesen, am Erstverkaufstag des Buches eine umfassende Betrachtung zu veröffentlichen…

Danke für diesen langen Weg durch Eion – es war ein großes Abenteuer!

Tad Williams in der kleinen literarischen Sternwarte: hier

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Jetzt „dämmert`s“ mir endlich….

Mit „Shadowmarch Teil 3 – Die Dämmerung“ bringt mich Tad Williams am 20. August 2010 nach mehr als zweijähriger Abwesenheit zurück nach Eion.

Es fällt mir leicht, mich wieder in die Geschichte einzufinden, war ich doch eigentlich zu keinem Zeitpunkt wirklich weit weg. Mein illustriertes Notizbuch hilft mir an einigen Stellen weiter und meine Erinnerung an die Ereignisse von einst stehen lebhaft vor meinem geistigen Leseauge.

Ich sehe die Geschwister Barrick und Briony ihre geliebte Heimat verlassen, um auf getrennten Wegen ihr Leben und gleichzeitig den Fortbestand des Königreichs der Südmark zu retten.

Der große Bruder gefallen. Der Vater, König Olin, in der Hand seines mächtigsten Gegners Sulepis, des Königs von Xis, der ganz Eion unterjochen will. Die engsten Gefolgs-leute tot oder spurlos verschwunden, wie Ferras Vansen. Die feindlichen Qar, mit der Schattengrenze vor-rückende Elben, auf dem Weg zur Belagerung der Südmarkfeste und abtrünnige Adelige, die den Verrat an Olin nutzen, ein eigenes Reich auf-zubauen. Eine größere Bürde kann auf den beiden Königskindern nicht lasten.

Wenige Getreue verbleiben versprengt über das große Land Eion und versuchen mit ihren Mitteln gegen die Gerüchte anzukämpfen, Briony und Barrick seien nicht mehr am Leben und die Zukunft des Reiches liege nur noch in den Händen der verräterischen Tollys.

Eine scheinbare schwache Allianz stellt sich den schier übermächtigen Gegnern. Die Völker des Kontinents Eion drohen zerrieben zu werden. Opfer der erwachenden Kriegslust des Elbenvolkes der Qar und Zielscheibe des Eroberungsfeldzuges des Autarchen von Xis.

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Getrennte Wege, getrennte Geschwister, eine Geschichte – Shadowmarch

„Aber der Mut und der Geist eines Königreichs sind nicht klein, nur weil das Königreich klein ist.“ (Prinzessin Briony Eddon, Thronfolgerin der Südmark)

Tad Williams in der kleinen literarischen Sternwarte: hier

Shadowmarch – ein Blick zurück

Wir schreiben den 1. August 2010 und selten habe ich mich so sehr darüber gefreut, alte Rezensionen aus dem Jahr 2008 aus dem Karton zu zaubern, um mir die Lesegefühle von einst wieder vor Augen zu führen. Zwei „dicke“ Bücher lagen Weihnachten 2007 unter dem Tannenbaum und haben ein grandioses literarisches 2008 eingeläutet. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, bis zum Erscheinen des dritten Buchs zu warten, aber da verlor ich die Selbstkontrolle und tauchte in die Markenlande ein.

 2008 Januar:

Die Grenze

„Jedes Licht zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist es wert, mindestens einmal dafür zu sterben“

In den Markenladen, dem Reich des uralten Herrschergeschlechts der Eddon, deuten dunkle Vorzeichen darauf hin, dass sich die alten Geschichten erfüllen. Hinter der Schattengrenze – in der Nebelwelt der Zwielichtzone sammeln sich die Quar, ein altes Elbenvolk, um gegen die Verdrängung durch den Menschen zu kämpfen. Im fernen Süden sammeln sich die Heere des Großen Xis um die Vormachtstellung des Diktators auch auf die Markenlande auszudehnen.

Im Auge des aufziehenden Orkans – ein mächtiger Herrscher mit großer Gefolgschaft? Nein – drei Königskinder, die nach der Entführung ihres Vaters versuchen, die Macht in der Hand zu behalten. Das Geschlecht der Eddons unter der Führung von Briony, der jungen Tochter des Königs – für viele Adelige unvorstellbar.

Und dann wird ein Kind gefunden, dessen Geschichte und Bestimmung nicht nur die Eddons mit aller Kraft in die Schattenlande zieht.

In bester Williams – Tradition geschrieben, entführt uns die Shadowmarch – Saga in eine eigene Welt. Alle Gedanken von „kennt man schon“ verfliegen schnell, herausragende Charakterzeichnungen und ein packender Handlungsfaden lassen den Leser in die Markenlande eintauchen und an der Seite von Briony und ihrem Beschützer, Hauptmann Ferras Vansen für die Freiheit und die Zukunft des Landes kämpfen.

2008 Februar:

Das Spiel

„Und sie brachten ein Kind hervor, das aus ihren beiden Melodien einen neuen, größeren Gesang machen sollte, einen seltsamen Gesang, der von da an durch die gesamte Geschichte der Jahre schallen sollte…“

Die Schattengrenze wird von einer riesigen Elbenarmee – den Quar – überschritten – ihr Ziel: die Südmarkfeste in den Markenlanden. Barrick – der einzige überlebende Sohn des Herrschergeschlechts der Eddons gerät in Feindeshand. Briony, seine Schwester ist gezwungen, die heimatliche Burg zu verlassen, um in der Fremde Unterstützung zu finden. Der Kreis schließt sich schneller als vermutet – aus dem Süden stoßen die fremden Heere des Autarchen in Richtung Markenlande vor – ein blutiger Eroberungszug. Können die Königskinder, voneinander getrennt, und doch im Geiste vereint das Schicksal der Markenlande zum Guten wenden, oder versinkt ihre Heimat im Chaos?

Furioser zweiter Teil der Saga. Nach Shadowmarch und Shadowplay wird die Geschichte mit Shadowrise fortgesetzt – sehnsüchtig erwartet. Halte aus – Briony….

Wer den Drachenbeinthron und seine Fortsetzungen liebte wird auch in dieser Geschichte eintauchen und vielleicht sogar versinken…

Tad Williams in der kleinen literarischen Sternwarte: hier

Tad Williams „Shadow March“ – es geht weiter…

Was lange währt.... Shadow March continues...

Was lange währt…. Shadow March continues…

Mein Lesejahr 2008 begann mit zwei Büchern, die mir über einige Wochen lang den Atem raubten. Tad Williams hatte mit „Shadow March – Die Grenze“ und „Das Spiel“ dafür gesorgt, dass ich mich in eine komplexe Geschichte fallen lassen konnte und in der Tradition der vierteiligen Fantasy-Saga „Der Drachenbeinthron“ auch lange nicht mehr auftauchen musste.

Als hätte ich es geahnt

Als hätte ich es geahnt

Einerseits liebe ich diese Mehrteiler, andererseits weiß ich gerade bei Tad Williams, dass es schon mal einige Zeit dauern kann, bis die lang ersehnte Fortsetzung endlich in den Regalen der Buchhändler zu finden ist. Und da ich ganz einfach ein Vielleser bin, droht mir die Gefahr, nach einigen Jahren den Überblick über die Feinheiten der Handlung zu verlieren. Das wollte ich bei der Shadow March – Saga mit Sicherheit nicht riskieren.

Auf keinen Fall.

Ich legte mir also ein Notizbuch an, in dem ich wichtige Personen, Stammbäume und wesentliche Kernelemente der Handlung notierte und darüber hinaus auch noch einige Zeichnungen und Karten zum Roman einklebte, um im gegebenen Fall der Fortsetzung darauf zurückgreifen zu können.

123 Bücher später – Juli 2010 – (also eigentlich „Ratz Fatz“) überrascht mich Klett-Cotta mit der Zustellung einer Druckfahne aus dem Hause Hobbit Press! Shadow March – Die Dämmerung liegt im Rohzustand vor mir und mit Freude greife ich zu meinem Notizbuch von damals und es wird mir schnell gelingen, den Faden der Saga aufzugreifen und den königlichen Geschwistern Briony und Barrick aus dem Hause Eddon durch die Markenlande zu folgen.

Was freue ich mich darauf, guten alten Freunden wie Ferras Vansen, Finn Teodorus und dem kleinen geheimnisvollen Flint wieder zu begegnen. Es sind so viele Abenteuer zu bestehen und eine Menge Fragen offen, dass ich mich sofort kopfüber in „Die Dämmerung“ stürzen werde.

Königskinder

Wer nun denkt, dass ich aus diesem dritten Band nichts mehr in mein kleines Shadow March Notizbuch eintragen muss, der hat sich ein wenig getäuscht. Die größte Überraschung für mich ist, dass es definitiv einen …. (nein – ich verrate es nicht!)…..

Shadow March – Die Dämmerung erscheint Ende August und ich werde in einem Review auf die bereits erschienenen Bände und einem kurzen Ausblick auch im Blog.Lovelybooks über die legendäre Fantasy-Geschichte berichten. Aber jetzt wird erstmal gelesen….flitz…..

„Die Tempelglocke läutete zum Mittagsgebet. Briony hatte plötzlich ein schlechtes Gewissen – sie war schon eine Stunde später dran als versprochen, hauptsächlich wegen Lord Jino und seinen endlos raffinierten Fragen. „Bitte, Mylord“, erklärte sie im Aufstehen, „es tut mir leid, aber ich muss jetzt wirklich zu meinen Freunden…..“

Tad Williams in der kleinen literarischen Sternwarte: hier